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\begin{document}

\frenchspacing{}


























\setcounter{chapter}{9}
\chapter{Ricardos und A. Smiths Theorie \"uber
den Kostenpreis.{\textsuperscript{1}} (Widerlegung)}

\chapter{[A. Ricardos Theorie \"uber den Kostenpreis]}

\section{[1.\nbsp{} Zusammenbruch der Theorie der Physiokraten
und die weitere Entwicklung der Ansichten \"uber die Grundrente]}


\begingroup{}Mit Andersons Satz (z.T. auch bei A. Smith): \glqq{}Es ist nicht die Rente
vom Boden, die den \emph{Preis} seines Produkts bestimmt, sondern es ist
der \emph{Preis} dieses Produkts, der die Grundrente bestimmt\grqq{}\hyperlink{mia.mew26.2p158_fn1}{\textsuperscript{2}}, war
die Lehre der Physiokraten \"uber den Haufen geworfen.\nbsp{}
Der \emph{Preis}
des Agrikuturprodukts und weder dies Produkt selbst noch das Land war damit
die Quelle der Rente geworden.\nbsp{}
Damit fiel die Ansicht, da\ss{} die Rente
das offspring\hyperlink{mia.mew26.2p158_fn2}{\textsuperscript{3}} der ausnahmsweisen Produktivit\"at der Agrikultur,
die wieder the offspring der besonderen fertility des soil\hyperlink{mia.mew26.2p158_fn3}{\textsuperscript{4}} sein sollte.\nbsp{}
Denn, wenn \emph{dasselbe Quantum Arbeit} in einem besonders fruchtbaren
Element sich aus\"ubte und daher selbst ausnahmsweise fruchtbar war,
so k\"onnte dies sich nur darin aussprechen, da\ss{} sie sich in einer
verh\"altnism\"a\ss{}ig \emph{gro\ss{}en} Masse \emph{Produkte}
darstellte und daher der Preis des einzelnen Produkts relativ niedrig war,
nicht aber in dem umgekehrten Resultat, da\ss{} der \emph{Preis} ihres
Produkts \emph{h\"oher} als der andrer Produkte war, worin sich dasselbe
Quantum realisierte, und ihr \emph{Preis} daher au\ss{}er Profit und
Salair, im Unterschied von andren Waren, \emph{auch noch eine Rente} abw\"urfe.\nbsp{}
(\emph{A. Smith} kehrt zum Teil in seiner Betrachtung der Rente wieder
zur physiokratischen Ansicht zur\"uck, nachdem er sie zuvor durch seine
urspr\"ungliche Auffassung der Rente als Teil der Surplusarbeit widerlegt
oder wenigstens geleugnet hatte.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Diese Beseitigung der physiokratischen Ansicht fa\ss{}t Buchanan in
den Worten zusammen:\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Die Vorstellung, da\ss{} die Landwirtschaft ein Produkt
und daraus entspringend eine Rente hervorbringt, weil Natur und menschliche
T\"atigkeit bei der Bebauung zusammenwirken, ist blo\ss{}e Einbildung.\nbsp{}
Nicht aus dem Produkt entspringt die Rente, sondern aus dem Preis, zu dem
das Produkt verkauft wird; und dieser Preis wird nicht erzielt, weil die
Natur die Produktion unterst\"utzt, sondern weil es der Preis ist, der
die Konsumtion dem Angebot anpa\ss{}t.\grqq{}\hyperlink{mia.mew26.2p159_an40}{\textsuperscript{5}}\par\endgroup{}

\begingroup{}Diese Ansicht der Physiokraten beseitigt -- die aber ihre volle Berechtigung
hatte in its deeper sense\hyperlink{mia.mew26.2p159_fn1}{\textsuperscript{6}}, weil sie die Rente als das einzige Surplus,
capitalist und labourers together\hyperlink{mia.mew26.2p159_fn2}{\textsuperscript{7}} nur als die salari\'es\hyperlink{mia.mew26.2p159_fn3}{\textsuperscript{8}} des
landlords betrachten --, blieben nur folgende Ansichten m\"oglich:\par\endgroup{}

\begingroup{}\(\Vert{}\)523\(\vert{}\) [Erstens:] Die Ansicht, da\ss{} \emph{Rente} aus dem \emph{Monopolpreis}
der Agrikulturprodukte herstammt\hyperlink{mia.mew26.2p159_fn4}{\textsuperscript{9}}, der Mnopolpreis daher, da\ss{} die
Grundeigent\"umer das \emph{Monopol} des Grund und Bodens besitzen.\nbsp{}
In dieser Ansicht steht der \emph{Preis} des Agrikulturprodukts best\"andig
\emph{\"ube}r seinem \emph{Wert}.\nbsp{}
Es findet eine \emph{surcharge of price}\hyperlink{mia.mew26.2p159_fn5}{\textsuperscript{10}}
statt, und das Gesetz der Warenwerte ist durchbrochen durch das \emph{Monopol}
des Grundeigentums.\par\endgroup{}

\begingroup{}Die Rente stammt aus dem \emph{Monopolpreis} der Agrikulturprodukte,
weil die Zufuhr best\"andig \emph{unter} dem level\hyperlink{mia.mew26.2p159_fn6}{\textsuperscript{11}} der Nachfrage
oder die Nachfrage best\"andig \emph{\"uber} dem level der Zufuhr
steht.\nbsp{}
Aber warum erhebt sich denn die Zufuhr nicht zu dem \emph{level}
der Nachfrage?\nbsp{}
Warum gleicht eine \emph{additional}\hyperlink{mia.mew26.2p159_fn7}{\textsuperscript{12}} Zufuhr dies Verh\"altnis
nicht aus und hebt damit, nach dieser Theorie, \emph{alle} Rente auf?\nbsp{}
Um
dies zu erkl\"aren, nimmt Malthus einerseits seine Zuflucht zu der Fiktion,
da\ss{} die Agrikulturprodukte direkt Konsumenten sih schaffen (wor\"uber
sp\"ater bei seinem Krakeel mit Ricardo), anderseits zur Andersonschen
Theorie, weil die \emph{additional supply}\hyperlink{mia.mew26.2p159_fn8}{\textsuperscript{13}} mehr Arbeit kostet, die Agrikultur
unfruchtbarer wird.\nbsp{}
Soweit diese Ansicht daher nicht auf einer blo\ss{}en
Fiktion beruht, f\"allt sie mit der Ricardoschen Theorie zusammen.\nbsp{}
Auch
hier steht der \emph{Preis} \"uber dem Wert, surcharge\hyperlink{mia.mew26.2p159_fn9}{\textsuperscript{14}}.\par\endgroup{}

\begingroup{}\emph{Die Ricardosche Theorie}: Es \emph{existiert keine absolute Grundrente},
sondern nur eine \emph{Differentialrente}.\nbsp{}
Auch hier steht der \emph{Preis}
der Agrikulturprodukte, die Rente tragen, \emph{\"uber} ihrem individuellen
Wert, und soweit die Rente \"uberhaupt existiert, existiert sie durch
den \emph{\"Uberschu\ss{} des Preises von Agrikulturprodukten \"uber
ihren Wert}.\nbsp{}
Nur widerspricht hier dieser \"Uberschu\ss{} des Preises
\emph{\"ube}r den Wert nicht der allgemeinen Werttheorie (obgleich das
fact bleibt), weil innerhalb jeder Produktionssph\"are der \emph{Wert}
der ihr geh\"origen Waren nicht bestimmt wird durch den individuellen
Wert der Ware,
sondern durch \emph{ihren Wert}, den sie unter den \emph{allgemeinen}
Produktionsbedingungen der Sph\"are hat.\nbsp{}
Auch hier ist der Preis der
Rente tragenden Produkte \emph{Monopolpreis}, aber Monopol, wie es in allen
Sph\"aren der Industrie vorkommt und sich nur in dieser fixiert und
daher die vom Surplusprofit unterschiedne Form der Rente annimmt.\nbsp{}
Auch
hier ist es der \"Uberschu\ss{} der \emph{demand\hyperlink{mia.mew26.2p160_fn1}{\textsuperscript{15}} \"uber die supply}
oder was dasselbe, da\ss{} die additional demand nicht befriedigt werden
kann durch eine additional supply zu den \emph{Preisen}, die die original
supply\hyperlink{mia.mew26.2p160_fn2}{\textsuperscript{16}} hatte, bevor ihre Preise durch den \"Uberschu\ss{} der Nachfrage
\"uber die Zufuhr wuchsen.\nbsp{}
Auch hier \emph{entsteht die Rente} (die
Differentialrente) durch \emph{\"Uberschu\ss{} des Preises \"uber
den} Wert, Steigen der Preise auf dem be\ss{}ren Boden \emph{\"uber}
seinen Wert, wodurch die additional supply hervorgerufen wird.\par\endgroup{}

\begingroup{}\emph{Die Rente ist blo\ss{} der Zins des in Grund und Boden versenkten
Kapitals\hyperlink{mia.mew26.2p160_fn3}{\textsuperscript{17}}}.\nbsp{}
Diese Ansicht hat das mit der Ricardoschen gemein, da\ss{}
sie die \emph{absolute Grundrente}leugnet.\nbsp{}
Die \emph{Differentialrente}
mu\ss{} sie zugeben, wenn Grundst\"ucke, auf denen gleich viel Kapital
angelegt ist, Renten von verschiedner Gr\"o\ss{}e abwerfen.\nbsp{}
In der
Tat kommt sie daher auf die Ricardosche Ansicht heraus, da\ss{} gewisser
Boden keine \emph{Rente} abwirft und da\ss{}, wo \emph{eigentliche} Rente
abgeworfen wird, dies Differentialrente ist.\nbsp{}
Nur kann sie absolut nicht
erkl\"aren die Rente vom Boden, auf dem \emph{kein} Kapital angelegt
ist, von Wasserf\"allen, Minen etc.\nbsp{}
Sie war in der Tat nichts als ein
Versuch \emph{vom kapitalistischen Standpunkt} aus, die Rente gegen Ricardo
zu retten -- unter dem Namen des Zinses.\par\endgroup{}

\begingroup{}\emph{Endlich:} Ricardo nimmt an, da\ss{} auf dem Boden, der keine
Rente tr\"agt der Preis des Produkts gleich seinem Wert ist, weil er
gleich dem \emph{Durchschnittspreis}, i.e. Avance + Durchschnittsprofit.\nbsp{}
Er nimmt also falsch an, da\ss{} Wert der Ware gleich Durchschnittspreis
der Ware.\nbsp{}
F\"allt diese falsche Voraussetzung, so bleibt die absolute
Rente m\"oglich, weil der \emph{Wert} der Agrikulturprodukte, wie der
von einer ganzen gro\ss{}en Kategorie aller andren Waren, \emph{\"uber}
ihrem Durchschnittspreis steht, infolge des Grundeigentums aber nicht,
wie bei diesen andren Waren, zum Durchschnittspreis ausgeglichen wird.\nbsp{}
Diese Ansicht nimmt also mit der Theorie des Monopols an, da\ss{} das
Grundeigentum als solches mit der Rente zu tun hat; sie nimmt mit Ricardo
die Differentialrente an, und sie nimmt endlich an, da\ss{} durch die
absolute Rente durchaus kein Bruch im Gesetz der Werte vor sich geht.\par\endgroup{}






\section{[2. Ricardos Wertbestimmung durch die Arbeitszeit.\nbsp{}
Die historische Berechtigung und die M\"angel seiner Untersuchungsweise]}

\begingroup{}Ricardo geht aus von der Bestimmung of the relative values (oder exchangeable
values) of commodities by \glqq{}the \emph{quantity of labour}\grqq{}\hyperlink{mia.mew26.2p161_fn1}{\textsuperscript{18}}.\nbsp{}
(Wir k\"onnen
am Schlu\ss{} den verschiednen Sinn, worin R[icardo] value\hyperlink{mia.mew26.2p161_fn2}{\textsuperscript{19}} gebraucht,
durchgehn.\nbsp{}
Darauf beruht die Kritik des Bailey, zugleich die \emph{Mangelhaftigkeit}
bei Ricardo.)\nbsp{}
Der Charakter dieser \glqq{}labour\grqq{}\hyperlink{mia.mew26.2p161_fn3}{\textsuperscript{20}} wird nicht weiter untersucht.\nbsp{}
Wenn zwei Waren \"Aquivalente sind -- oder in \emph{bestimmter Proportion}
Aquivalente sind oder, was dasselbe, \emph{ungleich gro\ss{} sind} je
nach der \(\Vert{}\)524\(\vert{}\) \emph{Quantit\"at} \glqq{}\emph{Arbeit}\grqq{}, die sie enthalten
-- so ist es aber auch klar, da\ss{} sie der \emph{Substanz} nach, soweit
sie Tauschwerte sind, gleich sind.\nbsp{}
Ihre Substanz ist Arbeit.\nbsp{}
Darum sind
sie \glqq{}Wert\grqq{}.\nbsp{}
Ihre Gr\"o\ss{}e ist verschieden, je nachdem sie mehr
oder weniger von dieser Substanz enthalten.\nbsp{}
Die Gestalt nun -- die besondere
Bestimmung der Arbeit als Tauschwert schaffend oder in Tauschwerten sich
darstellend -- , den \emph{Charakter dieser Arbeit untersucht Ric[ardo] nicht}.\nbsp{}
Er begreift daher nicht den Zusammenhang \emph{dieser Arbeit}mit dem \emph{Geld}
oder, da\ss{} sie sich als \emph{Geld} darstellen mu\ss{}.\nbsp{}
Er begreift
daher durchaus nicht den Zusammenhang zwischen der Bestimmung des Tauschwerts
der Ware durch Arbeitszeit und der Notwendigkeit der Waren zur Geldbildung
fortzugehn.\nbsp{}
Daher seine falsche Geldtheorie.\nbsp{}
Es handelt sich bei ihm von
vornherein nur um die \emph{Wertgr\"o\ss{}e}.\nbsp{}
D.h., da\ss{} die
Gr\"o\ss{}en der Warenwerte sich verhalten wie die Arbeitsquantit\"aten,
die zu ihrer Produktion erheischt sind.\nbsp{}
Davon geht Ric[ardo] aus.\nbsp{}
Er bezeichnet
A. Smith ausdr\"ucklich als seinen Ausgangspunkt (ch.I, sectio I).\par\endgroup{}

\begingroup{}Die Methode Ric[ardo]s besteht nun darin: Er geht aus von der Bestimmung
der Wertgr\"o\ss{}e der Ware durch die Arbeitszeit und \emph{untersucht}
dann, ob die \"ubrigen \"okonomischen Verh\"altnisse, Kategorien,
dieser Bestimmung des Wertes \emph{widersprechen} oder wie weit sie dieselbe
modifizieren.\nbsp{}
Man sieht auf den ersten Blick sowohl die historische Berechtigung
dieser Verfahrungsart, ihre wissenschaftliche Notwendigkeit in der Geschichte
der \"Okonomie, aber zugleich auch ihre wissenschaftliche Unzul\"anglichkeit,
eine Unzul\"anglichkeit, die sich nicht nur in der Darstellungsart (formell)
zeigt, sondern zu irrigen Resultaten f\"uhrt, weil sie notwendige Mittelglieder
\"uberspringt und in \emph{unmittelbarer} Weise die Kongruenz
der \"okonomischen Kategorien untereinander nachzuweisen sucht.\par\endgroup{}

\begingroup{}Historisch war diese Untersuchungsweise berechtigt und notwendig.\nbsp{}
Die
politische \"Okonomie hatte in A. Smith sich zu einer gewissen Totalit\"at
entwickelt, gewisserma\ss{}en das Terrain, das sie umfa\ss{}t, abgeschlossen,
so da\ss{} Say sie in einem Schulbuch flach systematisch zusammenfassen
konnte.\nbsp{}
Es kommen zwischen Smith und Ricardo nur noch Detailuntersuchungen
vor \"uber produktive und unproduktive Arbeit, Geldwesen, Populationstheorie,
Grundeigentum und Steuern.\nbsp{}
Smith selbst bewegt sich mit gro\ss{}er Naivit\"at
in einem fortw\"ahrenden Widerspruch.\nbsp{}
Auf der einen Seite verfolgt er
den innren Zusammenhang der \"okonomischen Kategorien oder den verborgnen
Bau des b\"urgerlichen \"okonomischen Systems.\nbsp{}
Auf der andren stellt
er daneben den Zusammenhang, wie er scheinbar in den Erscheinungen der
Konkurrenz gegeben ist und sich also dem unwissenschaftlichen Beobachter
darstellt, ganz ebensogut wie dem in dem Proze\ss{} der b\"urgerlichen
Produktion praktisch Befangenen und Interessierten.\nbsp{}
Diese beiden Auffassungsweisen
-- wovon die eine in den innren Zusammenhang, sozusagen in die Physiologie
des b\"urgerlichen Systems eindringt, die andre nur beschreibt, katalogisiert,
erz\"ahlt und unter schematisierende Begriffsbestimmungen bringt, was
sich in dem Lebensproze\ss{} \"au\ss{}erlich zeigt, so wie es sich
zeigt und erscheint -- laufen bei Smith nicht nur unbefangen nebeneinander,
sondern durcheinander und widersprechen sich fortw\"ahrend.\nbsp{}
Bei ihm
ist dies gerechtfertigt (mit Ausnahme einzelner Detailuntersuchungen, [wie]
von dem Geld), da sein Gesch\"aft in der Tat ein doppeltes war.\nbsp{}
Einerseits
der Versuch, in die innre Physiologie der b\"urgerlichen Gesellschaft
einzudringen, anderseits aber zum Teil erst ihre \"au\ss{}erlich erscheinenden
Lebensformen zu beschreiben, ihren \"au\ss{}erlich erscheinenden Zusammenhang
darzustellen und zum Teil noch f\"ur diese Erscheinungen Nomenklatur
zu finden und entsprechende Verstandesbegriffe, sie also zum Teil erst
in der Sprache und [im] Denkproze\ss{} zu reproduzieren.\nbsp{}
Die eine Arbeit
interessiert ihn so sehr wie die andre, und da beide unabh\"angig voneinander
vorgehn, kommt hier eine ganz widersprechende Vorstellungsweise heraus,
die eine, die den innren Zusammenhang mehr oder minder richtig ausspricht,
die andre, die mit derselben Berechtigung und ohne irgendein innres Verh\"altnis
-- ohne allen Zusammenhang mit der andren Auffassungsweise -- den \emph{erscheinenden}
Zusammenhang ausspricht.\nbsp{}
Die Nachfolger A. Smiths\hyperlink{mia.mew26.2p162_fn1}{\textsuperscript{21}} nun, soweit sie nicht
die Reaktion \"alterer, \"uberwundner Auffassungsweisen gegen ihn
darstellen,
k\"onnen in ihren Detailuntersuchungen und Betrachtungen ungest\"ort
fortgehn und stets A. Smith als ihre Unterlage betrachten, sei es nun,
da\ss{} sie an den esoterischen oder exoterischen Teil seines Werks ankn\"upfen
oder, was fast immer der Fall, beides durcheinander werfen.\nbsp{}
Ricardo aber
tritt endlich dazwischen und ruft der Wissenschaft: Halt! zu.\nbsp{}
Die Grundlage,
der Ausgangspunkt der Physiologie des b\"urgerlichen Systems -- des Begreifens
seines innren organischen Zusammenhangs und Lebensprozesses ist die Bestimmung
des \emph{Werts durch die Arbeitszeit}.\nbsp{}
Davon geht Ricardo aus und zwingt
nun die Wissenschaft, ihren bisherigen Schlendrian zu verlassen und sich
Rechenschaft dar\"uber abzulegen, wieweit die \"ubrigen von ihr entwickelten,
dargestellten Kategorien -- Produktions- und Verkehrsverh\"altnisse --
, Formen dieser Grundlage, dem Ausgangspunkt entsprechen oder widersprechen,
wieweit \"uberhaupt die blo\ss{} die Erscheinungsformen des Prozesses
wiedergebende, reproduzierende Wissenschaft (also auch diese Erscheinungen
selbst) der Grundlage entsprechen, auf der der innre Zusammenhang, die
wirkliche Physiologie der b\"urgerlichen Gesellschaft beruht oder die
ihren Ausgangspunkt bildet, wie es sich \"uberhaupt mit diesem Widerspruch
zwischen der scheinbaren und wirklichen Bewegung des Systems verh\"alt.\nbsp{}
Dies ist also die gro\ss{}e \(\Vert{}\)525\(\vert{}\) historische Bedeutung Ricardos f\"ur
die Wissenschaft, weswegen der fade Say, dem er den Boden unter den F\"u\ss{}en
weggezogen hatte, seinem \"Arger Luft machte in der Phrase, que \glqq{}sous
pr\'etexte de l'\'etendre\grqq{} (la science), \glqq{}on l'a pouss\'ee
dans la vide\grqq{}\hyperlink{mia.mew26.2p163_fn1}{\textsuperscript{22}}.\hyperlink{mia.mew26.2p163_an41}{\textsuperscript{23}}\nbsp{}
Mit diesem wissenschaftlichen Verdienst h\"angt eng
zusammen, da\ss{} Ricardo den \"okonomischen Gegensatz der Klassen
-- wie ihn der innre Zusammenhang zeigt -- aufdeckt, ausspricht und daher
in der \"Okonomie der geschichtliche Kampf und Entwicklungsproze\ss{}
in seiner Wurzel aufgefa\ss{}t wird, entdeckt wird.\nbsp{}
\emph{Carey} (sieh
sp\"ater die Stelle) denunziert ihn daher als Vater des Kommunismus.\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Ricardos System ist ein System der Zwietracht \dots{} es
l\"auft hinaus auf die Erzeugung der \emph{Feindschaft zwischen Klassen}
und Nationen \Dots{}
Seine Schrift ist das wahre Handbuch des Demagogen, der
die Macht anstrebt vermittelst der Landteilung, des Kriegs und der Pl\"underung.\grqq{}
(p.74, 75. \emph{H. [C.] Carey, \glqq{}The Past, the Present, and the Future\grqq{}, Philadelphia
1848}.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Ergibt sich so einerseits die wissenschaftliche Berechtigun und der
gro\ss{}e geschichtliche Wert der Ric[ardo]schen Untersuchungsweise,
so liegt
auf der Hand andrerseits die wissenschaftliche Mangelhaftigkeit seines
Verfahrens, die sich durch das sp\"ater Folgende im einzelnen zeigen
wird.\par\endgroup{}

\begingroup{}Daher auch die au\ss{}erordentlich sonderbare und notwendig verkehrte
Architektonik seines Werks.\nbsp{}
Das ganze Werk besteht (in der dritten Ausgabe)
aus 32 Kapiteln.\nbsp{}
Davon handeln 14 Kapitel \"uber \emph{Steuern}, enthalten
also nur \emph{Anwendung} der theoretischen Prinzipien.\hyperlink{mia.mew26.2p164_an42}{\textsuperscript{24}}\nbsp{}
Das 20. Kapitel
\glqq{}Value and Riches, their Distinctive Properties\grqq{} ist nichts als Untersuchung
\"uber den Unterschied von Gebrauchswert und Tauschwert, also eine Erg\"anzung
zum ersten Kapitel \glqq{}\emph{On Value}\grqq{}.\nbsp{}
Das 24. Kapitel \glqq{}Doctrine of A. Smith
concerning the Rent of Land\grqq{}, ebenso das 28. Kapitel \glqq{}On the comparative
value of gold, corn and labour etc.\grqq{} und das 32. Kapitel \glqq{}Mr. Malthus's
Opinions on Rent\grqq{} sind blo\ss{}e Erg\"anzungen und zum Teil Verteidigung
von Ricardos Grundrenttheorie, also blo\ss{}er Anhang zu Kapitel II und
III, die von der Rente handeln.\nbsp{}
Das 30. Kapitel \glqq{}On the Influence of demand
and supply on Prices\grqq{} ist ein blo\ss{}er Anhang zum 4. Kapitel \glqq{}On natural
and market price\grqq{}.\nbsp{}
Einen zweiten Anhang zu diesem Kapitel bildet das 19.
Kapitel \glqq{}On sudden changes in the channels of trade\grqq{}.\nbsp{}
Das 31. Kapitel \glqq{}\emph{On
Machinery}\grqq{} ist blo\ss{}er Anhang zum 5. und 6. Kapitel \glqq{}On Wages\grqq{}
und \glqq{}On Profits\grqq{}.\nbsp{}
Das 7. Kapitel \glqq{}On Foreign Trade\grqq{} und das 25. \glqq{}On Colonial
Trade\grqq{} sind blo\ss{}e Anwendung -- wie die Kapitel \"uber Steuern --
der fr\"uher aufgestellten Prinzipien.\nbsp{}
Das 21. Kapitel \glqq{}Effects of Accumulation
on Profits and Interest\grqq{} ist ein Anhang zu den Kapiteln \"uber die Grundrente
Profite und Arbeitslohn.\nbsp{}
Das 26. Kapitel \glqq{}On Gross and Net Revenue\grqq{} ist
ein Anhang zu den Kapiteln \"uber Arbeitslohn, Profite und Rente.\nbsp{}
Endlich
das 27. Kapitel \glqq{}On Currency and Banks\grqq{} steht ganz isoliert in dem Werk
und blo\ss{} weitere Ausf\"uhrung, z.T. Modifikation der in seinen
fr\"uhren Schriften \"uber das Geld aufgestellten Ansichten.\par\endgroup{}

\begingroup{}Die Ricardosche Theorie ist also ausschlie\ss{}lich enthalten in den
ersten 6 Kapiteln des Werks.\nbsp{}
Wenn ich von dessen fehlerhafter Architektonik
spreche, so geschieht es mit Bezug auf diesen Teil.\nbsp{}
Der andre Teil besteht
aus Anwendungen, Erl\"auterungen und Zus\"atzen (den Abschnitt \"uber
das Geld ausgenommen), die der Natur der Sache nach durcheinandergew\"urfelt
sind und keinen Anspruch auf Architektonik machen.\nbsp{}
Die fehlerhafte Architektonik
in dem theoretischen Teil (den 6 ersten Kapiteln) ist aber nicht zuf\"allig,
sondern gegeben durch die Untersuchungsweise Ricardos selbst und die bestimmte
Aufgabe, die er seiner Forschung gestellt hatte.\nbsp{}
Sie dr\"uckt das wissenschaftlich
Ungen\"ugende dieser Untersuchungsweise selbst aus.\par\endgroup{}

\begingroup{}Ch. I handelt \glqq{}\emph{On Value}\grqq{}.\nbsp{}
Es zerf\"allt wieder in 7 Sektionen.\nbsp{}
In der ersten Sektion wird eigentlich untersucht: \emph{Widerspricht} der
\emph{Arbeitslohn} der
Bestimmung der Warenwerte durch die in ihnen enthaltne Arbeitszeit?\nbsp{}
In der dritten Sektion wird nachgewiesen, da\ss{} das Eingehn von dem,
was ich konstantes Kapital nenne, in den Wert der Ware der Wertbestimmung
\emph{nicht} widerspricht und da\ss{} Steigen oder Fallen des Arbeitslohns
ebensowenig die Warenwerte affiziert.\nbsp{}
In der 4. Sektion wird untersucht,
wieweit die Anwendung von Maschinerie und andrem fixen und dauerhaften
Kapital, soweit es in verschiednen Produktionssph\"aren in verschiednem
Verh\"altnis in das Gesamtkapital eingeht, die Bestimmung der exchangeable
values\hyperlink{mia.mew26.2p165_fn1}{\textsuperscript{25}} durch Arbeitszeit alteriert.\nbsp{}
In der 5. Sektion wird untersucht,
wieweit Steigen oder Fallen der wages\hyperlink{mia.mew26.2p165_fn2}{\textsuperscript{26}} die Bestimmung der Werte durch
Arbeitszeit modifiziert, wenn in verschiednen Produktionssph\"aren Kapitale
von ungleicher Dauerhaftigkeit und verschiedner Umschlagszeit angewandt
werden.\nbsp{}
Man sieht also, in diesem ersten Kapitel sind nicht nur \emph{Waren}
unterstellt -- und weiter ist nichts zu unterstellen, wenn der Wert als
solcher betrachtet wird --, sondern Arbeitslohn, Kapital, Profit, allgemeine
Profitrate selbst, wie wir sehen werden, die verschiednen Formen des Kapitals,
wie sie aus dem Zirkulationsproze\ss{} hervorgehn und ebenso der Unterschied
von \glqq{}natural and market price\grqq{}\hyperlink{mia.mew26.2p165_fn3}{\textsuperscript{27}}, welcher letztre sogar bei den folgenden
Kapiteln, ch. II und III: \glqq{}On Rent\grqq{} und \glqq{}On Rent of Mines\grqq{}, eine entscheidende
Rolle spielt.\nbsp{}
Dies zweite Kapitel \glqq{}\emph{On Rent}\grqq{} \(\Vert{}\)526\(\vert{}\) -- das dritte \glqq{}On
Rent of Mines\grqq{} ist blo\ss{}e Erg\"anzung dazu -- wird dem Gang seiner
Untersuchungsweise gem\"a\ss{} richtig wieder mit der Frage er\"offnet:
\emph{Widerspricht} das Grundeigentum und die Grundrente der Bestimmung
der Warenwerte durch die Arbeitszeit?\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Es bleibt jedoch\grqq{}, so er\"offnet er das 2. Kapitel
\glqq{}On Rent\grqq{}, \glqq{}zu \"uberlegen, ob die Aneignung von Boden und die daraus
folgende Entstehung von Rente im relativen Wert der Waren irgendeine Ver\"anderung
verursachen wird, unabh\"angig von der zu ihrer Produktion erforderlichen
Quantit\"at Arbeit.\grqq{} (p. 53. \glqq{}\emph{Princ. of Pol. Ec.}\grqq{}, 3dedit.,
Lond. 1821.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Um nun diese Untersuchung zu f\"uhren, f\"uhrt er nicht nur en
passant das Verh\"altnis von \glqq{}market price\grqq{} and \glqq{}real price\grqq{} (monetary
expression of value\hyperlink{mia.mew26.2p165_fn4}{\textsuperscript{28}}) ein, sondern unterstellt die ganze kapitalistische
Produktion und seine ganze Auffassung von dem Verh\"altnis zwischen
Arbeitslohn und Profit.\nbsp{}
Das 4. Kapitel \glqq{}On Natural and Market price\grqq{}, das
5. \glqq{}On Wages\grqq{} und das 6. \glqq{}On Profits\grqq{} sind daher nicht nur unterstellt,
sondern v\"ollig entwickelt in den beiden ersten Kapiteln \glqq{}On Value\grqq{}
und \glqq{}On Rent\grqq{} und
ch. III als Appendix zu II.\nbsp{} In den sp\"atren 3 Kapiteln werden nur
hier und da, soweit sie \emph{theoretisch} Neues bringen, L\"ucken ausgef\"ullt,
n\"ahere Bestimmungen nachgeholt, die meist von Rechts wegen schon in
I und II ihren Platz finden m\"u\ss{}ten.\par\endgroup{}

\begingroup{}Das ganze Ricardosche Werk ist also enthalten in seinen ersten zwei
Kapiteln.\nbsp{}
In diesen werden die entwickelten b\"urgerlichen Produktionsverh
auml;ltnisse, also auch die entwickelten Kategorien der politischen \"Okonomie,
konfrontiert mit ihrem Prinzip, der Wertbestimmung, und zur Rechenschaft
gezogen, wieweit sie ihm direkt entsprechen oder wie es sich mit den scheinbaren
Abweichungen verh\"alt, die sie in das Wertverh\"altnis der Waren
hereinbringen.\nbsp{}
Sie enthalten seine ganze Kritik der bisherigen politischen
\"Okonomie, das kategorische Abbrechen mit dem durchgehenden Widerspruch
A. Smiths in der esoterischen und exoterischen Betrachtungsweise, und liefern
durch diese Kritik zugleich einige ganz neue und \"uberraschende Resultate.\nbsp{}
Daher der hohe theoretische Genu\ss{}, den diese zwei ersten Kapitel
gew\"ahren, da sie in gedr\"angter K\"urze die Kritik des in die
Breite ausgelaufenen und verlaufnen Alten geben und das ganze b\"urgerliche
System der \"Okonomie als einem Grundgesetz unterworfen darstellen,
aus der Zerstreuung und der Mannigfaltigkeit der Erscheinungen die Quintessenz
herauskonzentrierend.\nbsp{}
Aber diese theoretische Befriedigung, welche because
of their originality\hyperlink{mia.mew26.2p166_fn1}{\textsuperscript{29}}, Einheit der Grundanschauung, simpleness\hyperlink{mia.mew26.2p166_fn2}{\textsuperscript{30}}, Konzentriertheit,
Tiefe, Neuheit und comprehensiveness\hyperlink{mia.mew26.2p166_fn3}{\textsuperscript{31}} diese zwei ersten Kapital gew\"ahren,
verliert sich notwendig im Fortgang des Werks.\nbsp{}
Auch hier werden wir stellenweis
durch Originalit\"at einzelner Entwicklungen gefesselt.\nbsp{}
Aber das Ganze
erregt Abspannung und Langeweile.\nbsp{}
Der Fortgang ist keine Fortentwicklung
mehr.\nbsp{}
Wo er nicht aus eint\"oniger, formeller Anwendung derselben Prinzipien
auf verschiednes, \"au\ss{}erlich hereingeholtes Material besteht
oder aus polemischer Geltendmachung dieser Prinzipien, wird nur entweder
wiederholt oder nachgeholt, h\"ochstens, in den letzten Teilen, hier
und da eine frappante Schlu\ss{}folgerung gezogen.\par\endgroup{}

\begingroup{}In der Kritik Ricardos m\"ussen wir nun unterscheiden, was er selbst
nicht unterschieden hat.\nbsp{}
[Erstens] seine \emph{Theorie des Mehrwerts},
die nat\"urlich bei ihm existiert, obgleich er den Mehrwert nicht in
seinem Unterschied von seinen besondren Formen, Profit, Rente, Zins fixiert.\nbsp{}
Zweitens seine \emph{Theorie des Profits}.\nbsp{}
Wir werden mit der letztren
beginnen, obgleich sie nicht in diesen Abschnitt, sondern in den historischen
Anhang zum \emph{Abschnitt III} geh\"ort.\par\endgroup{}





\section{[3. Ricardos Konfusion in der Frage
des \glqq{}absoluten\grqq{} und \glqq{}relativen\grqq{} Werts.\nbsp{}
Sein Unverst\"andnis der Wertformen]}


\begingroup{}Zuvor noch einige Bemerkungen dar\"uber, wie Ric[ardo] die Bestimmungen
der \glqq{}value\grqq{} durcheinanderwirft.\nbsp{}
Baileys Polemik gegen ihn beruht darauf.\nbsp{}
Sie ist aber auch wichtig f\"ur uns.\par\endgroup{}

\begingroup{}Zuerst nennt Ricardo den Wert \glqq{}\emph{value in exchange}\grqq{}\hyperlink{mia.mew26.2p167_fn1}{\textsuperscript{32}} und bestimmt
ihn mit A. Smith als \glqq{}\emph{the power of purchasing other goods}\grqq{}\hyperlink{mia.mew26.2p167_fn2}{\textsuperscript{33}}. (p. 1, \glqq{}Principles\grqq{}.)\nbsp{}
Dies ist der Tauschwert, wie er zun\"achst \emph{erscheint}.\nbsp{}
Dann geht er aber zu der wirklichen Bestimmung des Werts:\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Es ist die verh\"altnism\"a\ss{}ige Menge der
durch Arbeit erzeugten Waren, welche ihren gegenw\"artigen oder fr\"uheren
\emph{relativen Wert} bestimmt.\grqq{} (l.c. p. 9.)\par\endgroup{}

\begingroup{}\glqq{}Relative value\grqq{} hei\ss{}t hier nichts als die durch die Arbeitszeit
bestimmte exchangeable value.\nbsp{}
Aber \emph{relative value} kann auch einen
andren Sinn haben, sofern ich n\"amlich den Tauschwert einer Ware im
Gebrauchswert einer andren ausdr\"ucke, z.B. den Tauschwert von Zucker
im Gebrauchswert Kaffee.\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Zwei Waren ver\"andern ihren \emph{relativen Wert},
und wir m\"ochten wissen, bei welcher von ihnen \emph{die Ver\"anderung}
tats\"achlich eingetreten ist.\grqq{} (p. 9.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Which variation?\hyperlink{mia.mew26.2p167_fn3}{\textsuperscript{34}} Diese \glqq{}relative value\grqq{} nennt Ricardo sp\"ater
auch \glqq{}\emph{comparative value}\grqq{}\hyperlink{mia.mew26.2p167_fn4}{\textsuperscript{35}}.\nbsp{}
(p. 448 sq.)\nbsp{}
Wir wollen wissen, in
welcher Ware \glqq{}die Variation\grqq{} stattgefunden hat?\nbsp{}
Das hei\ss{}t, die Variation
des \glqq{}Werts\grqq{}, der oben relative value hie\ss{}.\nbsp{}
Z.B., 1 Pfd. Zucker =
2 Pfd. Kaffee.\nbsp{}
Sp\"ater 1 Pfd. Zucker = 4 Pfd. Kaffee.\nbsp{}
Die \glqq{}Variation\grqq{},
die wir wissen wollen, ist ob die f\"ur den Zucker oder die f\"ur
den Kaffee \glqq{}\emph{n\"otige Arbeitszeit}\grqq{} sich ver\"andert, ob der
Zucker 2mal mehr\hyperlink{mia.mew26.2p167_fn5}{\textsuperscript{36}} Arbeitszeit als fr\"uher kostet oder der Kaffee
zweimal weniger\hyperlink{mia.mew26.2p167_fn6}{\textsuperscript{37}} Arbeitszeit als fr\"uher, und welche dieser \glqq{}variations\grqq{}
in der zu ihrer resp. Produktion n\"otigen Arbeitszeit diese Variation
in ihrem \emph{Austauschverh\"altnis}hervorgebracht hat.\nbsp{}
Diese \glqq{}relative
oder comparative value\grqq{} von Zucker und Kaffee -- das Verh\"altnis, worin
sie sich austauschen -- ist also verschieden von der relative value im ersten
Sinn.\nbsp{}
Im ersten Sinn ist die relative value des Zuckers bestimmt durch
die Masse Zucker, die in einer bestimmten Arbeitszeit \(\Vert{}\)527\(\vert{}\) produziert
werden kann.\nbsp{}
Im zweiten Fall dr\"uckt die relative value von Zucker [und Kaffee]
aus das Verh\"altnis, worin sie gegeneinander ausgetauscht werden, und
die Wechsel in diesem Verh\"altnis k\"onnen durch einen Wechsel der
\glqq{}relative value\grqq{} im ersten Sinn im Kaffee oder im Zucker resultieren.\nbsp{}
Das
Verh\"altnis, worin sie sich gegeneinander austauschen, kann \emph{dasselbe}
bleiben, obgleich ihre \glqq{}relative values\grqq{} im ersten Sinn gewechselt haben.\nbsp{}
1 lb. Zucker kann nach wie vor = 2 lbs. Kaffee sein, obgleich die Arbeitszeit
zur Produktion des Zuckers und des Kaffees um das Doppelte gestiegen oder
um die H\"alfte abgenommen hat.\nbsp{}
\emph{Variations} in ihrer \emph{comparative
value}, d.h. wenn der Tauschwert von Zucker in Kaffee und vice versa
ausgedr\"uckt wird, werden sich nur dann zeigen, wenn ihre variations
in ihrer \emph{relative value} im ersten Sinn, d.h. durch die Arbeitsquantit\"at
bestimmten values \emph{ungleich changiert} haben, also \emph{comparative}
changes stattgefunden haben.\nbsp{}
Absolute changes -- wenn sie das urspr\"ungliche
Verh\"altnis nicht \"andern, also gleich gro\ss{} sind und nach
derselben Richtung vorgehn, werden keine Variation in den comparative values
hervorbringen -- auch nicht in den \emph{Geldpreisen} dieser Waren, da der
Wert des Gelds, sollte er changieren, f\"ur beide gleichm\"a\ss{}ig
changiert.\nbsp{}
Ob ich daher die Werte zweier Waren in ihren eignen wechselseitigen
Gebrauchswerten ausdr\"ucke oder in ihrem Geldpreis, beide Werte in
dem Gebrauchswert einer dritten Ware darstelle, sind diese \emph{relative}
oder \emph{comparative} values oder Preise dieselben und die changes in
denselben zu unterscheiden von ihren \emph{relative values} im ersten Sinn,
d.h. soweit sie nichts ausdr\"ucken als Wechsel der zu ihrer \emph{eignen}
Produktion erheischten, also in \emph{ihnen selbst realisierten}Arbeitszeit.\nbsp{}
Die letztre \emph{relative value} erscheint also als \glqq{}\emph{absolute value}\grqq{},
verglichen mit den relative values im zweiten Sinn, im Sinn der realen
Darstellung des Tauschwerts einer Ware im Gbrauchswert der andren oder
im Geld.\nbsp{}
Daher kommt denn auch bei Ricardo f\"ur die \glqq{}relative value\grqq{}
im ersten Sinn der Ausdruck \glqq{}absolute value\grqq{} vor.\par\endgroup{}

\begingroup{}Wenn in dem obigen Beispiel 1 lb. Zucker nach wie vor dieselbe Arbeitszeit
kostet wie vorher, hat seine \glqq{}relative value\grqq{} im ersten Sinn nicht variiert.\nbsp{}
Kostet aber der Kaffee 2mal weniger Arbeit so hat die value of Zucker in
Kaffee ausgedr\"uckt variiert, weil die \glqq{}relative value\grqq{} im ersten Sinn,
des Kaffees variiert hat.\nbsp{}
Die relative values von Zucker und Kaffee erscheinen
so verschieden von ihren \glqq{}absolute values\grqq{} und dieser Unterschied zeigt
sich, weil auch die comparative value des Zuckers z.B. nicht variiert hat
im Vergleich mit Waren, deren absolute values \emph{dieselben} geblieben.\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Die Untersuchung, auf die ich des Lesers Aufmerksamkeit
lenken m\"ochte, bezieht sich auf die Wirkung der Ver\"anderungen
in dem relativen Wert der Waren und nicht in ihrem absoluen Wert.\grqq{} (p.
15.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Diese \glqq{}absolute\grqq{} value nennt Ric[ardo] auch sonst \glqq{}real value\grqq{}\hyperlink{mia.mew26.2p169_fn1}{\textsuperscript{38}} oder
value schlechthin (p. 16 z.B.).\par\endgroup{}

\begingroup{}Sieh Baileys ganze Polemik gegen Ricardo in:\par\endgroup{}

\begingroup{}\glqq{}\emph{A Critical Dissertation on the Nature, Measures, and Causes of Value;
chiefly in reference to the writings of Mr.Ricardo and his followers.\nbsp{}
By
the Author of Essays on the Formation and Publication of Opinions\grqq{}, London
1825}.\nbsp{}
(Sieh auch von demselben: \glqq{}\emph{A Letter to a Polit. Economist;
occasioned by an article in the Westminster Review} etc.\grqq{} \emph{Lond. 1826}.)
dreht sich teils um diese verschiednen Momente in der Begriffsbestimmung
des Werts, die bei Ricardo nicht entwickelt sind, sondern nur faktisch
vorkommen und durcheinander laufen, und worin Bailey nur \glqq{}Widerspr\"uche\grqq{}
findet.\nbsp{}
Zweitens [ist Bailey] gegen die \glqq{}absolute value\grqq{} oder \glqq{}real value\grqq{}
im Unterschied von der \emph{comparative value} (oder relative value im
zweiten Sinn).\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Anstatt,\grqq{} sagt Bailey in der erst angef\"uhrten Schrift,
\glqq{}den Wert als ein Verh\"altnis zwischen zwei Dingen anzusehen, betrachten
sie\grqq{} (Ricardo and his followers\hyperlink{mia.mew26.2p169_fn2}{\textsuperscript{39}}) \glqq{}ihn als ein positives Resultat, das
durch eine bestimmte Menge von Arbeit produziert wird.\grqq{} (l.c. p. 30.)\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}Sie betrachten \glqq{}den Wert als etwas Immanentes und Absolutes\grqq{}. (l.c.
p. 8.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Der letzte Vorwurf geht aus Ricardos mangelhafter Darstellung hervor,
weil er den Wert der Form nach gar nicht untersucht -- die bestimmte Form,
die die Arbeit als Substanz des Werts annimmt --, sondern nur die Wertgr\"o\ss{}en,
die Quantit\"aten dieser abstrakt allgemeinen und in dieser Form gesellschaftlichen
Arbeit, die den Unterschied in den \emph{Wertgr\"o\ss{}en} der Waren
hervorbringen.\nbsp{}
Sonst h\"atte Bailey gesehn, da\ss{} die Relativit\"at
des Wertbegriffs keineswegs dadurch aufgehoben wird, da\ss{} alle Waren,
soweit sie Tauschwerte sind, nur \emph{relative} Ausdr\"ucke der gesellschaftlichen
Arbeitszeit sind und ihre Relativit\"at keineswegs nur in dem Verh\"altnis
besteht, worin sie sich gegeneinander austauschen, sondern in dem Verh\"altnis
aller derselben zu dieser gesellschaftlichen Arbeit als ihrer Substanz.\par\endgroup{}

\begingroup{}Es ist, wie wir weiter sehn werden, dem Ricardo vielmehr umgekehrt vorzuwerfen,
da\ss{} er diese \glqq{}real\grqq{} oder \glqq{}absolute value\grqq{} sehr oft vergi\ss{}t
und nur an den \glqq{}relative\grqq{} oder \glqq{}comparative values\grqq{} festh\"alt.\par\endgroup{}

\begingroup{}\(\Vert{}\)528\(\vert{}\) Also:\par\endgroup{}




\section{[4.]\nbsp{} Ricardos Darstellung von Profit, Profitrate,
Durchschnittspreisen etc.}

\subsection{[a) Ricardos Verwechslung des konstanten und
variablen Kapitals mit dem fixen und zirkulierenden
Kapital.\nbsp{} Seine falsche Erkl\"arung der
Ver\"anderung der relativen Werte]}

\begingroup{}In Sektion III des ersten Kapitels entwickelt Ricardo,
da\ss{} -- wenn ich sage, der Wert der Ware ist durch
die Arbeitszeit bestimmt -- dies sich sowohl auf die
Arbeit erstreckt, die im letzten Arbeitsproze\ss{}
unmittelbar auf die Ware verwandt worden ist, als auf die
Arbeitszeit, die im Rohmaterial und den Arbeitsmitteln, die
zur Produktion der Ware erheischt sind, enthalten ist.\nbsp{}
Also nicht nur auf die Arbeitszeit, die in der
neuzugef\"ugten, im Arbeitslohn bezahlten, erkauften
Arbeit enthalten ist, sondern auch [auf] die Arbeitszeit,
die in dem Teil der Ware enthalten ist, den ich capital
constant nenne.\nbsp{} Die Mangelhaftigkeit zeigt sich gleich
in der \"Uberschrift dieser Sektion III von chapter
I.\nbsp{} Sie lautet:\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Nicht nur die auf Waren unmittelbar
angewandte Arbeit beeinflu\ss{}t den Warenwert, sondern
auch die Arbeit, die auf Ger\"ate, Werkzeuge und
Geb\"aude verwendet worden ist, welche die unmittelbar
verausgabte Arbeit unterst\"utzen.\grqq{} (p. 16.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Hier ist das Rohmaterial weggelassen, und die auf das
Rohmaterial verwandte Arbeit ist doch ebenso verschieden von
der \glqq{}labour applied immediately to
commodities\grqq{}\hyperlink{mia.mew26.2p170_fn1}{\textsuperscript{40}}
als die auf die Arbeitsmittel, \glqq{}implements, tools, and
buildings\grqq{}\hyperlink{mia.mew26.2p170_fn2}{\textsuperscript{41}}
verwandte Arbeit.\nbsp{} Aber Ricardo hat schon die
n\"achste Sektion im Kopf.\nbsp{} In dieser Sektion nimmt
er an, da\ss{} die angewandten Arbeitsmittel zu
\emph{gleichen Wertbestandteilen} in die Produktion der
verschiedenen Waren eingehn.\nbsp{} In der n\"achsten
Sektion wird der Unterschied untersucht, der herauskommt
durch das Eingehn des capital fixe in \emph{verschiednen
Proportionen} [in die Waren].\nbsp{} Ricardo kommt daher
nicht zum Begriff des \emph{konstanten Kapitals}, wovon ein
Teil aus capital fixe und der andre, Rohmaterial und
mat\`eres instrumentales\hyperlink{mia.mew26.2p170_fn3}{\textsuperscript{42}}, aus zirkulierendem Kapital besteht,
ganz wie das \emph{zirkulierende} Kapital nicht nur das
variable Kapital einschlie\ss{}t, sondern Rohmaterial
etc. und alle in die \emph{Konsumtion \"uberhaupt}
eingehenden Lebensmittel\hyperlink{mia.mew26.2p170_an43}{\textsuperscript{43}} (nicht nur in die Konsumtion der
Arbeiter) umfa\ss{}t.\par\endgroup{}

\begingroup{}Das Verh\"altnis, worin konstantes Kapital in eine
Ware eingeht, afliziert nicht die \emph{Werte} der Waren,
nicht die relativen Arbeitsquanta, die in den Waren
enthalten sind, aber es affiziert direkt die verschiednen
Quanta \emph{Mehrwert} oder \emph{Surplusarbeit}, die in
Waren enthalten sind, die gleichviel Arbeitszeit
enthalten.\nbsp{} Es bringt daher -- dies verschiedne
Verh\"altnis -- von den Werten unterschiedne
\emph{Durchschnittspreise} hervor.\par\endgroup{}

\begingroup{}Bez\"uglich sect. IV und V des ch.I ist zun\"achst
zu bemerken, da\ss{} statt des h\"ochst wichtigen und
\emph{die unmittelbare Produktion von Mehrwert}
affizierenden Unterschieds in der Proportion, worin
konstantes und variables Kapital Bestandteile derselben
Kapitalmasse in verschiednen Produktionssph\"aren bilden,
Ricardo sich ausschlie\ss{}lich besch\"aftigt mit den
Unterschieden in der Form des Kapitals und der verschiednen
Proportionen, worin dasselbe Kapital diese verschiedne Form
annimmt, [mit] \emph{Formunterschieden}, wie \emph{sie aus dem
Zirkulationsproze\ss{} des Kapitals} hervorgehn, also
fixes und zirkulierendes Kapital, mehr oder minder fixes
Kapital (d.h. fixes Kapital von verschiedner
Dauerhaftigkeit) und ungleiche Umlaufsgeschwindigkeit oder
Umschl\"age des Kapitals.\nbsp{} Und zwar ist die Manier,
wie Ric[ardo] die Untersuchung f\"uhrt, diese : Er
unterstellt \emph{eine allgemeine Profitrate} oder einen
\emph{Durchschnittsprofit von gleicher Gr\"o\ss{}e}
f\"ur verschiedne Kapitalanlagen von gleicher
Gr\"o\ss{}e oder f\"ur verschiedne
Produktionssph\"aren, worin Kapitalien von gleicher
Gr\"o\ss{}e angewandt werden -- oder, was
dasselbe, Profit im Verh\"altnis zur
\emph{Gr\"o\ss{}e} der in den verschiednen
Produktionssph\"aren angewandten Kapitalien.\nbsp{} Statt
diese \emph{allgemeine Profitrate vorauszusetzen},
h\"atte Ric[ardo] vielmehr untersuchen m\"ussen,
inwieweit ihre \emph{Existenz} \"uberhaupt der Bestimmung
der Werte durch die Arbeitszeit entspricht, und er
h\"atte gefunden, da\ss{}, statt ihr zu entsprechen,
sie ihr prima facie\hyperlink{mia.mew26.2p171_fn1}{\textsuperscript{44}}
\emph{widerspricht}, ihre Existenz also erst durch eine
Masse Mitteiglieder zu entwickeln ist, eine Entwicklung sehr
verschieden von einfacher Subsumtion unter das Gesetz der
Werte.\nbsp{} Er h\"atte damit \"uberhaupt eine ganz
andre Einsicht in die Natur des Profits erhalten und ihn
nicht direkt mit Mehrwert identifiziert.\par\endgroup{}

\begingroup{}\emph{Diese Voraussetzung} einmal gemacht -- ragt
sich Ric[ardo] weiter, wie wird Steigen oder Fallen von
Arbeitslohn auf die \glqq{}\emph{relative values}\grqq{}
wirken, wenn capital fixe und circulant\hyperlink{mia.mew26.2p171_fn2}{\textsuperscript{45}} in verschiedner Proportion
eingehn?\nbsp{} Oder vielmehr, \emph{er bildet sich ein}, die
Frage so zu behandeln.\nbsp{} In der Tat behandelt er sie
ganz anders.\nbsp{} Er behandelt sie so: Er fragt sich, wie
wird Steigen oder Fallen des Arbeitslohns wirken bei
Kapitalien, deren Umlaufszeit
verschieden ist und worin die verschiednen Kapitalfommen
in verschiedner Proportion enthalten sind, auf ihre
\emph{respektiven Profite?} Und da findet er nat\"urlich,
da\ss{} je nachdem viel oder wenig capital fixe eingeht,
etc., das Steigen oder Fallen der Salaire sehr verschieden
wirken mu\ss{} auf Kapitalien je nachdem ein
gr\"o\ss{}rer oder geringrer Teil derselben aus
variablem Kapital besteht, d.h. aus Kapital, das direkt in
Arbeitslohn ausgelegt wird.\nbsp{} Um also die Profite in den
verschiednen \(\Vert{}\)529\(\vert{}\)
Produktionssph\"aren wieder auszugleichen, alias die
\emph{allgemeine Profitrate} wieder herzustellen,
m\"ussen die Preise der Waren -- im Unterschied von
ihren \emph{Werten} -- verschieden reguliert
werden.\nbsp{} \emph{Also}, schlie\ss{}t er weiter, wirken
diese Unterschiede auf die \glqq{}relative values\grqq{}
beim Steigen oder Fallen der Salaire.\nbsp{} Er h\"atte
umgekehrt sagen m\"ussen.\nbsp{} Obgleich diese
Unterschiede die values an sich nichts angehn, bringen sie
durch ihre verschiedne AIffektion auf die Profite in den
verschiednen Sph\"aren von den va1ues selbst verschiedne
Durchschnittspreise oder -- wir wollen sagen -- \emph{Kosten preise} hervor, die nicht direkt
bestimmt sind durch die Werte der Waren, sondern durch das
in ihnen vorgescho\ss{}ne Kapital plus dem
Durchschnittsprofit.\nbsp{} Er h\"atte also sagen
m\"ussen: Diese durchschnittlichen \emph{Kostenpreise}
sind verschieden von den \emph{Werten} der Waren.\nbsp{}
Statt dessen schlie\ss{}t er, da\ss{} sie
\emph{identisch} sind und geht mit dieser \emph{falschen}
Voraussetzung an die Betrachtung der Grundrente.\par\endgroup{}

\begingroup{}Auch irrt sich Ricardo, wenn er meint, er komme erst
durch die 3 cases\hyperlink{mia.mew26.2p172_fn1}{\textsuperscript{46}},
die er untersucht, auf die \glqq{}variations\grqq{} in den
\glqq{}relative values\grqq{}, unabh\"angig von der in
ihnen enthaltnen Arbeitszeit; also in fact\hyperlink{mia.mew26.2p172_fn2}{\textsuperscript{47}} auf den Unterschied zwischen den
Kostenpreisen von den Werten der Waren.\nbsp{} Er hat diesen
\emph{Unterschied} bereits \emph{unterstellt}, indem er eine
\emph{allgemeine Profitrate} voraussetzt und daher
voraussetzte, da\ss{} trotz der verschiednen
Verh\"altnisse in den organischen Bestandteilen der
Kapitalien diese einen ihrer Gr\"o\ss{}e
proportionierten Profit abwerfen, w\"ahrend der Mehrwert,
den sie abwerfen, absolut bestimmt ist durch das Quantum
unbezahlter Arbeitszeit, das sie absorbieren, und dies bei
gegehnem Arbeitslohn durchaus abh\"angt von der Masse des
Teils des Kapitals, der in Salair ausgelegt ist, nicht aber
von der absoluten Gr\"o\ss{}e des Kapitals.\par\endgroup{}

\begingroup{}Was er in der Tat untersucht, ist dies: Von den Werten
der Waren \emph{unterschiedne} Kostenpreise vorausgesetzt -- und mit der Annahme einer \emph{allgemeinen
Profitrate} ist dieser Unterschied vorausgesetzt --,
wie werden diese Kostenpreise (die jetzt zur Abwechslung
\glqq{}relative valse\grqq{} hei\ss{}en) selbst wieder
wechselseitig modifiziert, verh\"altnism\"a\ss{}ig
modifiziert durch das Steigen
oder Fallen des Arbeitslohns und bei den verschiednen
Verh\"altnissen der organischen Bestandteile des
Kapitals?\nbsp{} Bei tiefrem Eingehn in die Sache h\"atte
Ric[ardo] gefunden, da\ss{} die blo\ss{}e Existenz einer
\emph{allgemeinen Profitrate} -- bei den
Verschiedenheiten in den organischen Bestandteilen des
Kapitals, wie sie zun\"achst im unmittelbaren
Produktionsproze\ss{} als Unterschied von
variablem und konstantem Kapital erscheinen, sp\"ater
durch die aus dem Zirkulationsproze\ss{} entspringenden
Unterschiede noch weiter vermehrt werden -- von den
\emph{Werten} unterschiedne \emph{Kostenpreise} bedingt,
selbst wenn vorausgesetzt wird, da\ss{} \emph{der Arbeitslohn
konstant bleibt}, also einen vom Steigen oder Fallen des
Arbeitslohns \emph{ganz unabh\"angigen} Unterschied und
neue Formbestimmung.\nbsp{} Er h\"atte auch gesehn,
wie ungleich wichtiger und entscheidender f\"ur die
Gesamttheorie das Begreifen dieses Unterschieds ist als
seine Betrachtung \"uber die durch Steigen oder Fallen
des Arbeitslohns verursachte Variation in den \emph{Kosten
preisen der} Waren.\nbsp{} Das Resultat, womit er sich
begn\"ugt -- und dies Begn\"ugen entspricht der
ganzen Art seiner Untersuchung --, ist dies: Die
\emph{variations in den Kosten preisen} (oder, wie er sagt,
\glqq{}relative values\grqq{}) der Waren -- soweit sie
bei einer Verschiedenheit in der organischen Zusammensetzung
der in verschiednen Sph\"aren angelegten Kapitalien bei
changes\hyperlink{mia.mew26.2p173_fn1}{\textsuperscript{48}}, Steigen
oder Fallen des Arbeitslohns erfolgen -- einmal
zugegeben und in Anschlag gebracht, bleibt das Gesetz
richtig, \emph{widerspricht} das nicht dem Gesetz, da\ss{}
die \glqq{}relative values\grqq{} der Waren durch
Arbeitszeit bestimmt sind, denn alle andren mehr als
vor\"ubergehenden variations in den Kostenpreisen der
Waren bleiben nur erkl\"arbar aus einem Wechsel in der zu
ihrer respektiven Produktion notwendigen Arbeitszeit.\par\endgroup{}

\begingroup{}Als ein gro\ss{}es Verdienst ist es dagegen zu
betrachten, da\ss{} Ricardo die Unterschiede von fixem und
zirkulierendem Kapital zusammenstellt mit der verschiednen
Umschlagszeit des Kapitals und alle diese Unterschiede
herleitet aus der verschiednen \emph{Zirkulationszeit}, also
in fact aus der \emph{Zirkulations}oder \emph{Reproduktionszeit
des Kapitals}.\par\endgroup{}

\begingroup{}Wir wollen zun\"achst diese Unterschiede selbst,
soweit er sie zun\"achst in sect. IV (ch. I) darstellt,
betrachten und dann erst die Manier, worin er sie wirken
l\"a\ss{}t oder Variation hervorbringen l\"a\ss{}t
in den \glqq{}relative values\grqq{}.\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}1. \glqq{}Auf jeder Stufe der gesellschaftlichen
Entwicklung k\"onnen jedoch die in den verschiedenen
Berufazweigen verwendeten Werkzeuge, Ger\"ate,
Geb\"aude und Maschinen von \emph{unterschiedlicher
Lebensduuer} sein und \emph{f\"ur ihre Herstellung
verschiedene Mengen von Arbeit} erfordern.\grqq{}
(l.c. p. 25.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Was die \glqq{}different portions of labour to produce
them\grqq{}\hyperlink{mia.mew26.2p174_fn1}{\textsuperscript{49}}
betrifft, so kann das -- und dies scheint hier der
einzige Gesichtspunkt Ricardos -- einschlie\ss{}en,
da\ss{} die weniger dauerhaften teils zu ihrem repair\hyperlink{mia.mew26.2p174_fn2}{\textsuperscript{50}}, teils zu ihrer
Reproduktion \emph{mehr} Arbeit (sich wiederholende
unmittelbare Arbeit) erheischen oder auch, da\ss{}
Maschinerie etc. von \emph{demselben degree of durability\hyperlink{mia.mew26.2p174_fn3}{\textsuperscript{51}}} mehr
oder weniger teuer, das Produkt von mehr oder weniger Arbeit
sein kann.\nbsp{} Dieser letzte Gesichtspunkt, sehr wichtig
f\"ur das Verh\"altnis von variablem und konstantem
Kapital, hat mit Ric[ardos] Betrachtung nichts zu tun und
wird daher auch nirgends als selbst\"andiger
Gesichtspunkt von ihm aufgenommen.\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\(\Vert{}\)530\(\vert{}\)
2. Ebenfalls k\"onnen die Verh\"altnisse, worin
das Kapital, das die Arbeit unterhalten soll\grqq{} (das
variable Kapital), \glqq{}und das Kapital, das in
Werkzeugen, Maschinerie und Geb\"auden ausgelegt
ist\grqq{} (fixes Kapital), \glqq{}\emph{verschieden
kombiniert} sein.\grqq{} Wir haben also einen
\glqq{}Unterschied im Grad \emph{der Dauerhaftigkeit des firen
Kapitals} und diesen Wechsel in den Verh\"altnissen,
worin \emph{beide Kapitalarten kombiniert sein
k\"onnen}\grqq{}. (p. 25.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Man sieht gleich, warum ihn der als Rohmaterial
existierende Teil des konstanten Kapitals nicht
interessiert.\nbsp{} Letztres geh\"ort selbst zum
zirkulierenden Kapital.\nbsp{} Steigt der Arbeitslohn, so
bewirkt das nicht \emph{Mehrausgabe} f\"ur den Teil des
Kapitals, der in Maschinerie besteht und nicht \emph{ersetzt zu
werden} braucht, sondern dableibt, wohl aber in dem Teil,
der aus \emph{Rohmaterial} besteht, da dieser best\"andig
erg\"anzt, also auch best\"andig reproduziert werden
mu\ss{}.\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Die Nahrung und Kleidung, die der
Arbeiter konsumiert, die Geb\"aude, worin er arbeitet,
die Werkzeuge, die bei seiner Arbeit mitwirken, sind alle
\emph{verg\"anglicher Natur}.\nbsp{} Es besteht aber ein
gewaltiger Unterschied in der Zeit, w\"ahrend welcher
diese verschiednen Kapitale vorhalten \dots{} Je nachdem
Kapital rasch verg\"anglich ist und \emph{oft
reproduziert} werden mu\ss{} oder je nachdem es langsam
konsumiert wird, klassifiziert man es unter das
zirkulierende oder unter das fixe Kapital.\grqq{}
(p.26.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Hier ist also der Unterschied zwischen fixed und
circulating capital reduziert auf den Unterschied in der
\emph{Reproduktionszeit} (die mit der Zirkulationszeit
zusammenf\"allt).\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}3. \glqq{}Es ist ferner zu bemerken, da\ss{} das
\emph{zirkulierende} Kapital in \emph{sehr ungleichen
Zeitr\"aumen zirkulieren} oder \emph{seinem Anwender
zur\"uckflie\ss{}en} kann.\nbsp{} Der \emph{von einem
P\"achter zur Aussaat gekaufte Weizen}\hyperlink{mia.mew26.2p174_fnst}{\textsuperscript{*}} ist ein fixes
Kapital, verglichen mit dem von einem B\"acker
zur Verwandlung in Brot gekauften Weizen.\nbsp{} Der eine
l\"a\ss{}t ihn im Boden und kann erst nach einem Jahr
einen R\"uckflu\ss{} erhalten, der andre kann ihn zu
Mehl vermahlen lassen und als Brot an seine Kunden
verkaufen, so da\ss{} er innerhalb einer Woche sein
Kapital wieder frei hat, um dieselbe Operation von neuem
oder irgendeine andre damit zu beginnen.\grqq{} (p. 26,
27.)\par\endgroup{}


\begingroup{}\emph{Dieser} Unterschied in den Zirkulationszeiten
verschiedner zirkulierender Kapitalien, woher r\"uhrt
er?\nbsp{} [Daher,] da\ss{} dasselbe Kapital in dem einen
Fall l\"angre Zeit in der \emph{eigentlichen
Produktionssph\"are} sich aufh\"alt, ohne da\ss{}
gleichzeitig der \emph{Arbeitsproze\ss{}}
fortdauerte.\nbsp{} So mit Wein, der im Keller liegt, um
seine Reife zu erhalten, mit gewissen chemischen Prozessen
bei Gerben, F\"arben etc.\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Zwei Gewerbezweige k\"onnen also
\emph{die gleiche Menge Kapital} verwenden, aber es kann
sehr unterschiedlich bez\"uglich des fixen und des
zirkulierenden Anteils aufgeteilt sein.\grqq{} (p.27.)\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}4. \glqq{}Andererseits wiederum k\"onnen zwei
Unternehmer den gleichen Betrag von fixem als auch von
zirkulierendem Kapital anwenden, jedoch kann die
\emph{Lebensdauer ihres fixen Kapitals}\grqq{} (also auch
ihre Reproduktionszeit) \glqq{}sehr ungleich sein.\nbsp{} Der
eine hat m\"oglicherweise Dampfmaschinen im Werte von
10000\emph{l}., w\"ahrend der andere Schiffe von
gleichem Wert besitzt.\grqq{} (p.27, 28.)\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Verschiedene Lebensdauer ihres
Kapitals \dots{} oder, was dasselbe ist, \dots{} \emph{die
Zeit, die verstreichen mu\ss{}}, bis ein Posten auf den
Markt gebracht werden kann.\grqq{} (p. 30.)\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}5. Es ist kaum n\"otig zu betonen, da\ss{}
Waren, \emph{zu deren Produktion die gleiche Menge Arbeit
verwandt wurde}, dennoch in ihrem Tauschwert abweichen
werden, falls sie nicht \emph{in der gleichen Zeit auf den
Markt} gebracht werden k\"onnen.\grqq{} (p.34.)\par\endgroup{}

\begingroup{}1. Unterschied also in dem Verh\"altnis von fixem und
zirkulierendem Kapital.\nbsp{} 2. Unterschied in dem Umschlag
des \emph{zirkulierenden} Kapitals infolge der Unterbrechung
des Arbeitsprozesses, w\"ahrend der
Produktionsproze\ss{} fortdauert.\nbsp{} 3. Unterschied in
der \emph{durability} des fixed capital.\nbsp{}
4. Unterschied in dem Verh\"altnis, worin eine Ware
\"uberhaupt (ohne Unterhrechung der Arbeitszeit, ohne
Unterschied zwischen Produktions- und Arbeitszeit) dem
Arbeitsproze\ss{} unterworfen bleibt, bevor sie in den
eigentlichen Zirkulationsproze\ss{} \emph{eintreten}
kann.\nbsp{} Den letztren case macht Ricardo so aus:\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Angenommen, ich besch\"aftige
zwanzig Leute f\"ur ein Jahr mit einem Aufwand von 1000
\emph{l}. f\"ur die Produktion einer Ware.\nbsp{} Am Ende des
Jahres besch\"aftige ich wiederum zwanzig Leute f\"ur
ein weiteres Jahr mit einem abermaligen Aufwand von 1000
\emph{l}., um dieselbe Ware zu vollenden oder zu
verbessern.\nbsp{} Nach Ablauf zweier Jahre bringe ich die
Ware auf den Markt.\nbsp{} Wenn der \emph{Profit 10 Prozent sein
soll}, so mu\ss{} meine Ware f\"ur 2310\emph{l}.
verkauft werden, da ich 1000\emph{l}.  Kapital w\"ahrend
eines Jahres und 2100\emph{l}.  Kapital w\"ahrend eines
weiteren Jahres aufgewendet habe.\nbsp{} Ein anderer wendet
genau
dieselbe Menge Arbeit an, aber er wendet sie insgesamt im
ersten Jahr an.\nbsp{} Er besch\"aftigt vierzig Mann mit
einem Aufwand von 20001., und am Ende des ersten Jahres
verkauft er mit 10 Prozent Profit, d.h. f\"ur 2200
\emph{l}.\nbsp{} Hier haben wir also zwei Waren vor uns,
\emph{f\"ur die eine genau gleiche Menge Arbeit verwendet
wurde}, wovon eine f\"ur 2310\emph{l}. und die andere
f\"ur 2200 \emph{l}.  verkauft wird.\grqq{} (p. 34.)\par\endgroup{}

\begingroup{}\(\Vert{}\)531\(\vert{}\) Aber wie bringt nun
diese difference -- sei es im degree of durability of
fixed capital, or the time of revolution of circulating
capital, or a variety in the proportions in which the two
sorts of capital may be combined\hyperlink{mia.mew26.2p176_fn1}{\textsuperscript{52}} oder endlich the different time,
in which commodities, upon which the same quantity of labour
is bestowed\hyperlink{mia.mew26.2p176_fn2}{\textsuperscript{53}} -- eine
Variation hervor in den \emph{relative values} of these
commodities\hyperlink{mia.mew26.2p176_fn3}{\textsuperscript{54}}?\nbsp{}
Ricardo sagt d'abord\hyperlink{mia.mew26.2p176_fn4}{\textsuperscript{55}}, weil:\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}\emph{dieser Unterschied} \dots{}
und die \emph{Vielf\"altigkeit der
Gr\"o\ss{}enverh\"altnisse} etc, neben der zur
Produktion von Waren notwendigen gr\"o\ss{}eren oder
geringeren Menge Arbeit \emph{eine weitere Ursache},
f\"ur die Ver\"anderungen in deren relativen Wert
\emph{erzeugen, n\"amlich das Steigen oder Fallen des Wertes
Arbeit}.\grqq{} (p.25, 26.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Und wie wird dies nachgewiesen?\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Ein Steigen des Arbeitalohnes wird
dann unweigerlich unter so verschiedenen Bedingungen
produzierte \emph{Waren} auch ungleich treffen.\grqq{}
(p. 27),\par\endgroup{}

\begingroup{}n\"amlich, wo bei Anwendung von \emph{gleich
gro\ss{}en} Kapitalien in \emph{different} trades\hyperlink{mia.mew26.2p176_fn5}{\textsuperscript{56}} das eine Kapital
haupts\"achlich aus fixem Kapital besteht und nur zu
geringem Teil aus Kapital \glqq{}employed in \emph{the}
support of labour\grqq{}\hyperlink{mia.mew26.2p176_fn6}{\textsuperscript{57}}, w\"ahrend es sich bei dem
andren Kapital grade umgekehrt verh\"alt.\nbsp{}
Zun\"achst ist es Bl\"odsinn, von dem Affizieren der
\glqq{}commodities\grqq{}\hyperlink{mia.mew26.2p176_fn7}{\textsuperscript{58}} zu sprechen.\nbsp{} Er meint ihre
\emph{values}.\nbsp{} Aber inwiefern werden diese durch diese
Umst\"ande affiziert?\nbsp{} Not at all.\hyperlink{mia.mew26.2p176_fn8}{\textsuperscript{59}} Was affiziert wird, ist der Profit
in beiden F\"allen.\nbsp{} Der Mann, der z.B.  nur
1/5 des Kapitals in variablem Kapital
auslegt, kann -- bei gleichem Arbeitslohn und gleicher
Rate der Surplusarbeit -- nur, wenn die Rate des
Mehrwerts = 20 p.c., auf 100 produzieren [einen Mehrwert
von] 4; dagegen der andre, der 4/5 in
variablem Kapital auslegte, w\"urde an Mehrwert
produzieren 16.\nbsp{} Dann in dem ersten Fall das in
Arbeitslohn ausgelegte Kapital = 100/5
= 20, und 1/5 von 20 oder 20 p.c. =
4.\nbsp{} Und im zweiten Fall das in Arbeitslohn ausgelegte
Kapital = 4/5\(\times\)100 = 80.\nbsp{}
Und 1/5 von 80 oder [20] p.c. =
16.\nbsp{} Im ersten Falle w\"are der Profit = 4 und im
zweiten = 16.
Der Durchschnittsprofit f\"ur beide w\"are
16+4/2 oder 20/2
\nbsp{}= 10 p.c.\nbsp{} Dies ist eigentlich der case, von dem
Ricardo spricht.\nbsp{} Verkauften also -- und dies
\emph{unterstellt} Ricardo -- beide zu Kostenpreisen,
so w\"urde jeder seine Ware zu 110 verkaufen.\nbsp{} Setze
nun, der Arbeitslohn stiege z.B. um 20 p.c.  seines
fr\"uhren Betrags.\nbsp{} Fr\"uher kostete ein Mann 1
\emph{l.; jetzt} 1 \emph{l}. 4 sh. oder 24 sh.\nbsp{} Der
erste hat nach wie vor 80 \emph{l}. in konstantem Kapital
auszulegen (da Ric[ardo] von dem Material hier abstrahiert,
k\"onnen wir es auch) und f\"ur die 20 Arbeiter, die
er anwendet, au\ss{}er den 20 \emph{l}. noch 80 sh.,
d.h. \emph{4l}. mehr auszugeben.\nbsp{} Also sein Kapital
jetzt 104\emph{l}.\nbsp{} Und es blieben ihm von den
110\emph{l}., da die Arbeiter statt eines gr\"o\ss{}ren
einen geringren Mehrwert lieferten, nur 6 \emph{l}.
Profit.\nbsp{} 6 \emph{l}. auf 104 gibt 5
10/13 p.c.\nbsp{} Dagegen der andere
Mann, der 80 Arheiter anwendet, h\"atte 320 sh. mehr zu
zahlen also 116\emph{l}. mehr.\nbsp{} Er h\"atte also
auszulegen 116\emph{l}.\nbsp{} Sollte er also zu
110\emph{l}. verkaufen, so w\"urde er statt eines Gewinns
einen Verlust von 6 \emph{l}. haben.\nbsp{} Aber dieser case
kommt nur herein, weil der Durchschnittsprofit das
Verh\"altnis zwischen der von ihm ausgelegten Arbeit und
dem von ihm selbst produzierten Mehrwert bereits modifiziert
hat.\par\endgroup{}

\begingroup{}Statt also das wichtige Ph\"anomen zu untersuchen,
welche variations vorgehn m\"ussen, damit der eine, der
von 100 \emph{l}. 80 in Arbeitslohn auslegt, keinen
4mal gr\"o\ss{}ren Profit macht als der andre, der von
100 \emph{l}. nur 20 in Arbeitslohn auslegt, untersucht
Ricardo die Nebenf rage, wie es kommt, da\ss{}, nachdem
diese gro\ss{}e Differenz ausgeglichen -- also bei
gegebner Profitrate any alteration of that rate of profit\hyperlink{mia.mew26.2p177_fn1}{\textsuperscript{60}} durch Steigen of
wages f.i.\hyperlink{mia.mew26.2p177_fn2}{\textsuperscript{61}} den,
der viele Arbeiter mit 100 \emph{l}. anwendet, viel mehr
alterieren w\"urde als den, der wenige Arbeiter mit 100
\emph{l}. anwendet und daher -- bei gleicher Profitrate -- die Warenpreise des einen steigen und die des andren
fallen m\"ussen, damit die Profitrate ferner gleichbleibe
oder die \emph{Kosten preise}.\par\endgroup{}

\begingroup{}Die erste Illustration, die Ricardo gibt, hat absolut
nichts zu tun mit \glqq{}\emph{any rise in the value of
labour}\grqq{}\hyperlink{mia.mew26.2p177_fn3}{\textsuperscript{62}}, obgleich er uns urspr\"unglich
angek\"undigt hat, da\ss{} aus diesem cause\hyperlink{mia.mew26.2p177_fn4}{\textsuperscript{63}} die ganze Variation
in \glqq{}the relative values\grqq{}\hyperlink{mia.mew26.2p177_fn5}{\textsuperscript{64}} entspringen soll.\nbsp{} Diese
Illustration ist folgende:\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Angenommen, von zwei Personen
besch\"aftigt jede einhundert Leute ein Jahr lang beim
Bau von zwei Maschinen, und ein anderer besch\"aftigt
dieselbe Zahl beim Anbau von Getreide, dann wird am
Jahresende jede der Maschinen denselben Wert wie das
Getreide haben, denn sie sind alle mit der gleichen
Quantit\"at Arbeit produziert worden.
Angenommen, der Eigent\"umer der einen Maschine
verwendet sie im folgenden Jahr mit Hilfe von hundert Leuten
zur Fabrikation von Tuch, und der Eigent\"umer der
zweiten Maschine benutzt die seine auch, um mit Hilfe von
hundert Mann Baumwollwaren zu fabrizieren, w\"ahrend der
Farmer wie vordem weiterhin hundert Mann beim Anbau von
Getreide besch\"aftigt.\nbsp{} W\"ahrend des zweiten
Jahres werden alle dieselbe Menge Arbeit
besch\"aftigen\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\(\{\)d.h. dasselbe Kapital in Arbeitslohn auslegen, aber
keineswegs employ \emph{the same quantity of labour}\hyperlink{mia.mew26.2p178_fn1}{\textsuperscript{65}}\(\}\),\par\endgroup{}

\begingroup\noindent\footnotesize{}\glqq{}aber die Waren und die Maschinen
\(\Vert{}\)532\(\vert{}\) des Tuchfabrikanten
werden zusammen ebenso wie die des Fabrikanten von
Baumwollwaren das Resultat der Arbeit eines Jahres von
zweihundert Leuten, oder genauer, der Arbeit von hundert
Leuten w\"ahrend zweier Jahre sein; hingegen ist das
Getreide durch die Arbeit von hundert Leuten in einem Jahre
produziert worden.\nbsp{} Wenn daher das Getreide einen Wert
von 500 \emph{l}. hat, dann sollten eigentlich die Maschine
und das Tuch des Tuchfabrikanten zusammen einen Wert von
1000 \emph{l}. und die Maschine und das Baumwollzeug des
Fabrikanten der Baumwollwaren \emph{ebenfalls den doppelten
Wert des Getreides} haben.\nbsp{} Aber \emph{sie werden
mehr als den doppelten Wert des Getreides haben, weil
der Profit des ersten Jahres aus dem Kapital des
Tuchfabrikanten und des Baumwollindustriellen den Kapitalen
der beiden zugeschlagen wurde}, w\"ahrend der des
Farmers verausgabt und verzehrt wurde.\nbsp{} Die Waren
werden also nach \emph{der verschiedenen Lebensdauer ihres
Kapitals} bewertet, oder, was dasselbe ist, \emph{nach der
Zeit, die verstreichen mu\ss{}}, bis ein Posten auf den
Markt gebracht werden kann, jedoch nicht genau
\emph{proportional zu der auf sie verwendeten Menge
Arbeit}.\nbsp{} Es wird sich nicht ein Verh\"altnis von
zwei zu eins, sondern ein etwas h\"oheres ergeben, \emph{als
Entsch\"adigung f\"ur den gr\"o\ss{}eren
Zeitraum, der verstreichen mu\ss{}, bevor die
wertvollsten Waren auf den Markt gebracht werden
k\"onnen}.\nbsp{} Angenommen, da\ss{} f\"ur die
Arbeit jedes Arbeiters j\"ahrlich 50 \emph{l}. bezahlt
werden oder da\ss{} ein Kapital von 5000
\emph{l}. verwendet wird und da\ss{} der \emph{Profit 10
Prozent ausmacht}, dann wird am Ende des ersten Jahres
sowohl der Wert jeder der beiden Maschinen als auch der des
Getreides 5500 \emph{l}. sein.\nbsp{} Im zweiten Jahr werden
die Fabrikanten und die Farmer wiederum jeder 5000
\emph{l}. f\"ur den Unterhalt der Arbeiter verwenden und
werden daher ihre Waren abermals f\"ur 5500
\emph{l}. verkaufen.\nbsp{} Doch m\"ussen die Fabrikanten,
um \emph{mit dem Landwirt gleichzustehen}, f\"ur das
gleiche f\"ur Arbeit aufgewendete Kapital von 5000
\emph{l}. nicht nur 5500 \emph{l}.  erhalten, sondern eine
weitere \emph{Summe von 550 l. als Profit auf die 5500 l., die
sie in Maschinen investiert haben}, und ihre Waren
m\"ussen \emph{daher}\grqq{} (weil n\"amlich
\emph{gleiche j\"ahrliche Profitrate von 10 p.c.} als
Notwendigkeit und Gesetz \emph{vorausgesetzt} ist)
\glqq{}\emph{f\"ur 6050 l. verkauft werden}.\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup{}\(\{\)Also infolge des Durchschnittsprofits -- der von
Ric[ardo] \emph{vorausgesetzten allgemeinen Profitrate} -- entstehn von den Werten der Ware \emph{unterschiedne
Durchschnittspreise} oder \emph{Kosten preise.\(\}\)}\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Hier haben wir also Kapitalisten vor
uns, die genau die \emph{gleiche Menge Arbeit j\"ahrlich}
f\"ur die Produktion ihrer Waren verwenden, \emph{deren
produzierte Waren} jedoch \emph{wegen der verschiedenen
Quantit\"aten fixen Kapitals} oder aufgeh\"aufter
Arbeit, die von jedem von ihnen verwendet wurden, in ihrem
Werte \emph{differieren}.\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup{}\(\{\)Not on account of that, but on account of both those
ragamuffings having the fixed idea that both of them must
draw the same spoil from \glqq{}the support they have given
to labour\grqq{}; or that, whatever the respective
\emph{values} of their commodities, those commodities must
be sold at \emph{average prices}, giving each of them the
same rate of profit.\hyperlink{mia.mew26.2p179_fn1}{\textsuperscript{66}}\(\}\)\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Tuch und Baumwollwaren haben den
gleichen Wert, weil sie das Produkt gleicher Arbeitsaquanten
und gleicher Mengen fixen Kapitals sind; Getreide aber ist
nicht von \emph{gleichem Wert}\grqq{} \(\{\)soll hei\ss{}en
costprice\hyperlink{mia.mew26.2p179_fn2}{\textsuperscript{67}}\(\}\)
\glqq{}wie diese Waren, \emph{weil es, was das fixe Kapital
anbetrifft, unter anderen Bedingungen produziert
wurde}.\grqq{} (p.29-31.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Diese h\"ochst clumsy illustration\hyperlink{mia.mew26.2p179_fn3}{\textsuperscript{68}} f\"ur eine h\"ochst einfache
Sache ist so verwickelt gemacht, um nicht einfach zu sagen:
Da gleich gro\ss{}e Kapitalien, welches immer das
Verh\"altnis ihrer organischen Teile oder ihre
Zirkulationszeit sei, \emph{gleich gro\ss{}e Profite}
abwerfen, was unm\"oglich, wenn die Waren zu \emph{ihren
Werten} verkauft werden etc., existieren von diesen
Werten verschiedne \emph{Kostenpreise} der Waren.\nbsp{} Und
zwar liegt dies im Begriff einer \emph{allgemeinen
Profitrate}.\par\endgroup{}

\begingroup{}Gehn wir das komplizierte Beispiel durch und reduzieren
es auf seine sehr wenig \glqq{}komplizierten\grqq{} genuine
dimensions\hyperlink{mia.mew26.2p179_fn4}{\textsuperscript{69}}.\nbsp{}
Und fangen wir zu diesem Behuf von hinten an und bemerken
voraus, simultaneously for a clearer understanding, that
Ricardo \glqq{}supposes\grqq{}\hyperlink{mia.mew26.2p179_fn5}{\textsuperscript{70}}, da\ss{} dem farmer und dem
Cottonkerl Rohmaterial nichts kostet, da\ss{} ferner der
farmer kein Kapital auslegt in Arbeitswerkzeugen, da\ss{}
endlich kein Teil des vom Cottonhund ausgelegten capital
fixe als d\'echet\hyperlink{mia.mew26.2p179_fn6}{\textsuperscript{71}} in sein Produkt eingeht.\nbsp{}
Alle diese Voraussetzungen sind zwar abgeschmackt, schaden
aber an und f\"ur sich der Illustration nichts.\par\endgroup{}

\begingroup{}Alles dies vorausgesetzt, ist das Beispiel Ric[ardos],
von hinten angefangen, dies: Der farmer legt 5000
\emph{l}. in Arbeitslohn aus; die Cottonkanaille 5000
\emph{l}. in Arbeitslohn und 5500 in Maschinerie.\nbsp{} Also
der erste legt 5000 \emph{l}.
und der zweite 10500 [aus], der zweite also \(\Vert{}\)533\(\vert{}\) noch einmal soviel wie der
erste.\nbsp{} Sollen beide also 10 p.c. Profit machen, so
mu\ss{} der farmer seine Ware zu 5500 und der Cottonkerl
seine zu 6050 \emph{l}. verkaufen (da angenommen, da\ss{}
von den 5500 in Maschinerie kein part\hyperlink{mia.mew26.2p180_fn1}{\textsuperscript{72}} als d\'echet Werthestandteil
des Produkts bildet).\nbsp{} Es ist absolut nicht abzusehn,
was Ricardo hiermit sich klargemacht hat, als da\ss{} die
Kostenpreise der Ware, soweit sie bestimmt sind durch den
Wert der in der Ware enthaltnen avances\hyperlink{mia.mew26.2p180_fn2}{\textsuperscript{73}} + demselben Profit
p.c. j\"ahrlich, \emph{verschieden} sind von den Werten
der Waren, und da\ss{} dieser Unterschied entspringt
daraus, da\ss{} die Waren zu solchen Preisen verkauft
werden, da\ss{} sie dieselbe \emph{Profitrate} auf das
vorgescho\ss{}ne Kapital abwerfen; kurz, da\ss{} dieser
Unterschied zwischen \emph{cost-prices} und \emph{va1ues}
identisch ist mit einer \emph{allgemeinen Profitrate}.\nbsp{}
Selbst der Unterschied von capital fixe und capital
circulant\hyperlink{mia.mew26.2p180_fn3}{\textsuperscript{74}}, den er
hier hineinbringt, ist in diesem Beispiel reine
Flause.\nbsp{} Denn wenn z.B.  die 5500 \emph{l}., die der
Cottonspinner mehr anwendet, in Rohmaterialien
best\"unden, w\"ahrend der P\"achter keinen Samen
etc. brauchte, so k\"ame ganz dasselbe Resultat
heraus.\nbsp{} Das Beispiel zeigt auch nicht, wie Ricardo
sagt, that\hyperlink{mia.mew26.2p180_fn4}{\textsuperscript{75}}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent\footnotesize{}\glqq{}deren produzierte Waren\grqq{} (the
cotton-manufacturer and the farmer\hyperlink{mia.mew26.2p180_fn5}{\textsuperscript{76}}) \glqq{}\emph{jedoch wegen der
verschiedenen Quantit\"aten fixen Kapitals} oder
aufgeh\"aufter Arbeit, die von jedem von ihnen verwendet
wurden, in ihrem Werte differieren.\grqq{} (p. 31.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Denn nach seiner Voraussetzung wendet der
cotton-manufacturer f\"ur 5500 \emph{l}.  fixed capital
an und der Farmer f\"ur 0; der eine wendet es an, der
andre wendet es nicht an.\nbsp{} Sie wenden es also
keineswegs \glqq{}in different quantities\grqq{}\hyperlink{mia.mew26.2p180_fn6}{\textsuperscript{77}} an, sowenig wie man
sagen kann, da\ss{} einer, der Fleisch verzehrt und einer,
der keins verzehrt, Fleisch \glqq{}in different
quantities\grqq{} verzehren.\nbsp{} Dagegen ist richtig,
da\ss{} sie, was sehr falsch durch ein \glqq{}or\grqq{}\hyperlink{mia.mew26.2p180_fn7}{\textsuperscript{78}} erschlichen ist,
\glqq{}accumulated labour\grqq{},
d.h. vergegenst\"andlichte Arbeit, \glqq{}in different
quantities\grqq{} anwenden, n\"amlich der eine f\"ur
10500 \emph{l}. und der andre nur f\"ur 5000.\nbsp{}
Da\ss{} sie aber \glqq{}different quantities of
accumulated labour\grqq{}\hyperlink{mia.mew26.2p180_fn8}{\textsuperscript{79}}, anwenden, hei\ss{}t nichts als
da\ss{} sie \glqq{}different quantities of
capital\grqq{}\hyperlink{mia.mew26.2p180_fn9}{\textsuperscript{80}}
auslegen in ihren respective trades\hyperlink{mia.mew26.2p180_fn10}{\textsuperscript{81}}, da\ss{} im Verh\"altnis zu
diesem Gr\"o\ss{}enunterschied ihrer angewandten
Kapitalien die Masse des Profits steht, weil \emph{dieselbe
Profitrate} unterstellt ist, und da\ss{} endlich dieser
Unterschied in der der Gr\"o\ss{}e der Kapitalien
proportionierten Profitmasse sich in den respektiven
cost-prices der Waren ausdr\"uckt, darstellt.\nbsp{}
Aber woher die clumsiness\hyperlink{mia.mew26.2p181_fn1}{\textsuperscript{82}} in Ric[ardo]s Illustration?\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Hier haben wir also zwei
Kapitalisten vor uns, die genau die \emph{gleiche Menge Arbeit
j\"ahrlich} f\"ur die Produktion ihrer Waren
verwenden, deren produzierte Waren jedoch in ihrem Werte
differieren.\grqq{} (p.30, 31.)\par\endgroup{}

\begingroup{}D.h., sie wenden nicht die same quantity of labour -- immediated and accumulated labour, taken together\hyperlink{mia.mew26.2p181_fn2}{\textsuperscript{83}} -- an, aber
sie wenden dasselbe Quantum variables, in Arbeitslohn
ausgelegtes Kapital, dieselbe Quantit\"at lebendiger
Arbeit [an].\nbsp{} Und da Geld gegen accumulated labour,
d.h. in der Form von Maschine etc, existierender Waren sich
nur nach dem Gesetz der Waren austauscht, da der
\emph{Mehrwert} nur entsteht aus Aneignung ohne Zahlung
eines Teils der angewandten lebendigen Arbeit, so ist es
klar (da nach der Voraussetzung kein Teil der Maschinerie
als d\'echet in die Ware eingeht), da\ss{} beide nur
denselben Profit machen k\"onnen, wenn Profit und
Mehrwert identisch.\nbsp{} Der cotton-manufacturer
m\"u\ss{}te seine Ware zu 5500 \emph{l}. verkaufen wie
der farmer, obgleich er mehr als doppelt so gro\ss{}es
Kapital auslegt.\nbsp{} Und ginge selbst die ganze
Maschinerie in die Ware ein, so k\"onnte er seine Ware
nur verkaufen zu 11000 \emph{l}., d.h. er w\"urde keine 5
p.c. Profit machen, w\"ahrend der farmer 10 macht.\nbsp{}
Aber mit diesen \emph{ungleichen} Profiten h\"atten
farmer und manufacturer die Waren zu ihren \emph{Werten}
verkauft, vorausgesetzt, da\ss{} die 10 p.c., die der
farmer macht, wirkliche, in seiner Ware enthaltne,
unbezahlte Arbeit darstellen.\nbsp{} Verkaufen sie ihre Waren
also zu gleichem Profit, so eins von beiden n\"otig:
Entweder schl\"agt der manufacturer willk\"urlich 5
p.c. auf seine Waren, und dann sind die Waren des
manufacturer und farmers zusammengenommen \emph{\"uber}
ihrem Wert verkauft.\nbsp{} Oder der wirkliche Mehrwert, den
der farmer macht, ist etwa 15 p.c.\nbsp{} Und beide schlagen
den Durchschnitt von 10 p.c. auf ihre Ware.\nbsp{} In diesem
Fall, obgleich der cost-price der resp.\nbsp{} Waren jedesmal
\"uber oder unter ihrem \emph{Wert} steht, ist die
\emph{Summe} der Waren zu \emph{ihrem Wert verkauft} und die
Ausgleichung der Profite selbst durch die Summe des in ihnen
enthaltnen Mehrwerts bestimmt.\nbsp{} Hier, in dem obigen
Satz Ricardos, wenn er richtig modifiziert wird, liegt das
Richtige, -- da\ss{} das Verh\"altnis von
variablem Kapital und konstantem, bei gleicher
Gr\"o\ss{}e des ausgelegten Kapitals, Waren von
ungleich gro\ss{}en Werten und daher von verschiednem
Profit erzeugen mu\ss{}, da\ss{} die Ausgleichung dieser
Profite daher von den Werten der Waren verschiedne
\emph{Kostenpreise} erzeugen mu\ss{}.\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Hier haben wir also Kapitalisten vor
uns, die genau die gleiche Menge\grqq{} (immediate, living\hyperlink{mia.mew26.2p182_fn1}{\textsuperscript{84}}) \glqq{}Arbeit
j\"ahrlich f\"ur die Produktion ihrer Waren verwenden,
deren produzierte Waren jedoch wegen der verschiedenen
Quantit\"aten fixen Kapitals oder aufgeh\"aufter
Arbeit, die von jedem von ihnen verwendet wurden, in ihrem
Werte differieren\grqq{} (i.e. have cost-prices different
from their values\hyperlink{mia.mew26.2p182_fn2}{\textsuperscript{85}}).  [p.30, 31.]\par\endgroup{}

\begingroup{}Indes kommt diese Ahnung bei Ric[ardo] nicht zum
Durchbruch.\nbsp{} Sie erkl\"art blo\ss{} das Hin- und
Herwinden und die offenbare Falschheit der Illustration, die
nichts mit \glqq{}different quantities \emph{of fixed
capital} employed\grqq{}\hyperlink{mia.mew26.2p182_fn3}{\textsuperscript{86}} bisher zu tun hatte.\par\endgroup{}

\begingroup{}Gehn wir nun weiter zur\"uck in der Analyse.\nbsp{} Der
manufacturer baut im ersten Jahr eine Maschine mit 100 Mann,
der farmer unterdessen produziert Korn ditto mit 100
Mann.\nbsp{} Im zweiten Jahr nimmt der manufacturer die
Maschine und macht damit cotton, wof\"ur er wieder 100
men anwendet.\nbsp{} Der farmer dagegen wendet wieder 100
Mann auf den Kornbau an.\nbsp{} Gesetzt, sagt Ricardo, der
Wert des Korns sei j\"ahrlich 500 \emph{l}.\nbsp{}
Unterstellen wir, die unbezahlte Arbeit darin sei = 25
p.c. [der bezahlten], also auf 400 = 100.\nbsp{} So w\"are
die Maschine ditto am Ende des ersten Jahrs wert 500
\emph{l}., wovon 400 \emph{l}. = bezahlter Arbeit und 100
\emph{l}. der Wert der unbezahlten Arbeit.\nbsp{} Wir wollen
\(\Vert{}\)534\(\vert{}\) annehmen, am Ende des
zweiten Jahrs sei die ganze Maschine aufgearbeitet, in den
Wert der cottons eingegangen.\nbsp{} In der Tat nimmt Ricardo
dies an, indem er am Ende des zweiten Jahrs nicht nur die
value of the cotton goods, but the \glqq{}value of the
cotton goods and the machine\grqq{}\hyperlink{mia.mew26.2p182_fn4}{\textsuperscript{87}} vergleicht mit \glqq{}the value of
the corn\grqq{}\hyperlink{mia.mew26.2p182_fn5}{\textsuperscript{88}}.\par\endgroup{}

\begingroup{}Well.\nbsp{} Die value der cottons mu\ss{} dann am Ende
des zweiten Jahres gleich sein 1000 \emph{l}., n\"amlich
500 der Wert der Maschine und 500 der Wert der
neuzugesetzten Arbeit.\nbsp{} Die value des corn dagegen 500,
n\"amlich der Wert der 400 Arbeitslohn und 100 unbezahlte
Arbeit.\nbsp{} Bis hierher ist in diesem case noch nichts
enthalten, was dem \emph{Gesetz der Werte
widerspricht}.\nbsp{} Der cottonmanufacturer macht 25
p.c. Profit, ganz wie der corn-manufacturer; aber die Ware
des erstren = 1000 und die des zweiten = 500, weil in der
Ware des ersten die Arbeit von 200 Mann und in der des
zweiten jedes Jahr nur die von 100 steckt, und ferner die
100 Profit (Mehrwert), die der cotton-manufacturer auf die
Maschine im ersten Jahr gemacht hat -- indem \emph{er}
1/5\hyperlink{mia.mew26.2p182_fn6}{\textsuperscript{89}} Arbeitszeit der sie bauenden
Arbeiter in sie absorbierte, ohne sie zu
zahlen --, werden ihm erst im zweiten Jahr
realisiert, da er jetzt erst in dem Wert der cottons
zugleich den Wert der Maschine realisiert.\nbsp{} Aber jetzt
tritt der Witz ein.\nbsp{} Der cotton-manufacturer verkauft
zu mehr als 1000\emph{l}., also zu einem h\"ohren Wert
wie seine Ware enth\"alt, w\"ahrend der farmer zu 500,
also zum Wert des Korns nach der Voraussetzung
verkauft.\nbsp{} H\"atten also blo\ss{} diese beiden
Personen auszutauschen, der manufacturer Korn vom farmer und
der farmer cotton vom manufacturer, so w\"are es
dasselbe, als ob der farmer die Ware \emph{unter} ihrem Wert
verkaufte, weniger als 25 p.c. machte und der manufacturer
die cottons \emph{\"uber} ihrem Wert verkaufte.\nbsp{}
Lassen wir die 2 Kapitalisten (clothman\hyperlink{mia.mew26.2p183_fn1}{\textsuperscript{90}} und cotton-man\hyperlink{mia.mew26.2p183_fn2}{\textsuperscript{91}}), die Ric[ardo] hier noch zum
\"Uberflu\ss{} hereinbringt, fort, und modifizieren wir
seinen Satz dahin, da\ss{} nur von dem cotton-man die
Rede.\nbsp{} F\"ur die Illustration, soweit sie bis jetzt
geht, der double emploi\hyperlink{mia.mew26.2p183_fn3}{\textsuperscript{92}} ganz nutzlos.\nbsp{} Also:\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Aber sie\grqq{} (the cottons)
\glqq{}\emph{werden mehr als den doppelten Wert des Getreides
haben}, weil der \emph{Profit des ersten Jahres} aus dem
\emph{Kapital} \dots{} \emph{des Baumwollindustriellen}
seinem Kapital zugeschlagen wurde, w\"ahrend der des
Farmers verausgabt und verzehrt wurde.\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup{}(Diese letztre b\"urgerlich besch\"onigende Phrase
hier theoretisch ganz sinnlos.\nbsp{} Moralische
Betrachtungen haben nichts mit der Sache zu tun.)\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}\emph{Die Waren werden also nach der
verschiedenen Lebensdauer ihres Kapitals bewertet, oder},
was dasselbe ist, nach \emph{der Zeit, die verstreichen
mu\ss{}, bis ein Posten auf den Markt gebracht werden
kann}, jedoch nicht genau proportional zu der auf sie
verwendeten Menge Arbeit.\nbsp{} Es wird sich nicht ein
Verh\"altnis von zwei zu eins, sondern ein etwas
h\"oheres ergeben, \emph{als Entsch\"adigung f\"ur den
gr\"o\ss{}eren Zeitraum, der verstreichen mu\ss{},
bevor die wertvollsten Waren auf den Markt gebracht werden
k\"onnen}.\grqq{} (p. 30.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Verkaufte der manufacturer die Ware zu ihrem Wert, so
w\"urde er sie zu 1000 \emph{l}.  verkaufen, doppelt so
teuer als das Korn, weil doppelt soviel Arbeit darin steckt,
500 \emph{l}. accumulated labour in der Maschinerie (wovon
er 100 \emph{l}.  nicht bezahlt hat) und 500 in der
Cottonarbeit, wovon er wieder 100 nicht bezahlt hat.\nbsp{}
Aber er rechnet so: Das erste Jahr legte ich 400 aus, und
durch Exploitation der Arbeiter schuf [ich] damit eine
Maschine, die 500 \emph{l}. wert ist.\nbsp{} Ich machte also
einen Profit von 25 p.c.\nbsp{} Das zweite Jahr lege ich 900
\emph{l}.  aus, n\"amlich 500 in besagter Maschine und
400 wieder in Arbeit.\nbsp{} Soll ich nun wieder 25
p.c. [machen], so mu\ss{} ich die cottons zu 1125
verkaufen, also 125 \emph{l. \"uber} ihrem Wert.\nbsp{}
Denn diese 125\emph{l}.  repr\"asentieren keine in den
cottons enthaltne Arbeit, weder im ersten Jahr akkumulierte,
noch im zweiten zugesetzte.\nbsp{} Die Gesamtsumme Arbeit,
die in ihnen steckt, nur
=1000 \emph{l}.\nbsp{} Anderseits unterstelle, die beiden
tauschen aus, oder die H\"alfte der Kapitalisten befinde
sich in der Lage des cotton-manufacturer, die andere
H\"alfte in der Lage des farmers.\nbsp{} Wovon soll nun
die erste H\"alfte die 125 \emph{l}. bezahlt
erhalten.\nbsp{} \emph{Aus welchem Fonds?\nbsp{} Offenbar doch
nur von der zweiten H\"alfte.\nbsp{} Aber dann ist es
klar}, da\ss{} diese zweite H\"alfte keinen Profit
von 25 p.c. macht.\nbsp{} Die erste H\"alfte w\"urde
also die zweite beschwindeln unter dem Vorwand einer
\emph{allgemeinen Profitrate}, w\"ahrend in fact\hyperlink{mia.mew26.2p184_fn1}{\textsuperscript{93}} die Profitrate
f\"ur den manufacturer 25 und f\"ur den farmer unter
25 p.c.  st\"unde.\nbsp{} Die Sache mu\ss{} also anders
zugehn.\par\endgroup{}

\begingroup{}Um die Illustration richtiger und anschaulicher zu
machen, unterstelle, der farmer wende im zweiten Jahr 900
\emph{l}. an.\nbsp{} So hat er bei 25 p.c. Profit gemacht im
\emph{ersten Jahr} 100 \emph{l}. von den 400, die er
auslegt, im zweiten 225, zusammen 325 \emph{l}.\nbsp{}
Dagegen der manufacturer im ersten Jahr 25 p.c.  auf die 400
\emph{l}., aber im zweiten nur 100 auf 900 (da die 500 in
Maschinerie keinen Mehrwert abwerfen, sondern nur die 400 in
Arbeitslohn), [das hei\ss{}t] nur 1
11/9 p.c.\nbsp{} Oder la\ss{} den
farmer wieder 400 auslegen, so hat \emph{er} im ersten Jahr
25 p.c. gemacht wie im zweiten, zusammen 25 p.c. oder 200
\emph{l}. auf 800 \emph{l}. Auslage in 2 Jahren.\nbsp{}
Dagegen der manufacturer im ersten Jahr 25, im zweiten 1
11/9, 200\emph{l}. auf 1300 Auslage in
2 Jahren = 15 5/13.\nbsp{} Der
manufacturer w\"urde also bei Ausgleichung 20
5/26 und ditto der farmer
aufzuschlagen haben.\hyperlink{mia.mew26.2p184_an44}{\textsuperscript{94}}\nbsp{} Oder dies w\"are der
Durchschnittsprofit.\nbsp{} Dieses w\"urde geben f\"ur
die Ware des farmers unter 500 \emph{l}.  und f\"ur die
Ware des manufacturer \"uber 1000.\par\endgroup{}

\begingroup{}\(\Vert{}\)535\(\vert{}\) Jedenfalls legt der
manufacturer hier im ersten Jahr 400 \emph{l}. aus, im
zweiten 900, w\"ahrend der farmer jedesmal nur 400
\emph{l}. auslegt.\nbsp{} \emph{H\"atte} der manufacturer
statt cottons ein Haus gebaut (w\"are er Baumeister), so
steckten am Ende des ersten Jahres 500 \emph{l}. in dem
unfertigen Haus, und er m\"u\ss{}te 400 \emph{l}. in
Arbeit mehr verausgaben, um es zu vollenden.\nbsp{} Der
farmer, dessen Kapital im Jahr umschlug, kann von den 100
\emph{l}. Profit einen Teil, z.B. 50, wieder kapitalisieren,
von neuem in Arbeit auslegen, was der manufacturer im
supposed case\hyperlink{mia.mew26.2p184_fn2}{\textsuperscript{95}}
nicht kann.\nbsp{} Soll die Profitrate in beiden F\"allen
\emph{dieselbe} sein, so mu\ss{} die Ware des einen
\emph{\"uber} und des andren \emph{unter} ihrem Wert
verkauft werden.\nbsp{} Da die Konkurrenz die Werte zu
Kostenpreisen auszugleichen sucht, findet dies statt.\par\endgroup{}

\begingroup{}Aber es ist falsch, was Ricardo sagt, da\ss{} hier a
variation in the relative values\hyperlink{mia.mew26.2p184_fn3}{\textsuperscript{96}} produziert wird \glqq{}on account
of the different degrees of durability of capitals\grqq{}
oder \glqq{}on account of the time which must elapse before
one set of
commodities can be brought to market\grqq{}\hyperlink{mia.mew26.2p185_fn1}{\textsuperscript{97}}.\nbsp{} Es ist
vielmehr die Annahme einer \emph{allgemeinen Profitrate},
welche trotz der verschiednen values, die durch den
Zirkulationsproze\ss{} bedingt sind, gleiche und von
diesen nur durch die Arbeitszeit bestimmten values
\emph{verschiedne Kostenpreise} hervorbringt.\par\endgroup{}

\begingroup{}Die Illustration Ricardos zerf\"allt in zwei
Beispiele.\nbsp{} In dem letztern kommt die \emph{durability}
of capital\hyperlink{mia.mew26.2p185_fn2}{\textsuperscript{98}} oder
der Charakter des Kapitals als fixes gar nicht herein.\nbsp{}
Es handelt sich nur um Kapitale von verschiedner
Gr\"o\ss{}e, die aber dieselbe Masse Kapital in
Arbeitslohn auslegen, dasselbe variable Kapital auslegen und
wo die Profite dieselben sein sollen, obgleich die Mehrwerte
und die Werte verschieden sein m\"ussen.\par\endgroup{}

\begingroup{}In das erste Beispiel kommt die \emph{durability} wieder
nicht hinein.\nbsp{} Es handelt sich um \emph{l\"angren
Arbeitsproze\ss{}} -- l\"angren Aufenthalt der
Ware in der Produktionssph\"are, bevor sie in Zirkulation
treten kann, bis sie \emph{fertig gemacht} ist.\nbsp{} Hier
wendet bei ihm auch der manufacturer im zweiten Jahr
gr\"o\ss{}res Kapital an als der farmer, obgleich er in
beiden Jahren dasselbe variable Kapital anwendet.\nbsp{} Der
Farmer k\"onnte aber infolge des k\"urzren Weilens
seiner Ware im Arbeitsproze\ss{}, ihrer fr\"uhren
Verwandlung in Geld, gr\"o\ss{}res variables Kapital im
zweiten Jahr anwenden.\nbsp{} Au\ss{}erdem der Teil des
Profits, der als Revenue konsumiert wird, ist f\"ur den
farmer am Ende des ersten Jahrs konsumierbar, f\"ur den
manufacturer erst am Ende des zweiten.\nbsp{} Er mu\ss{}
also Extrakapital verausgaben f\"ur seinen
Lebensunterhalt, sich diesen \emph{vorschie\ss{}en}.\nbsp{}
Es h\"angt hier \"ubrigens ganz davon [ab], wieweit
die in einem Jahr umschlagenden Kapitalien ihre Profite
wieder kapitalisieren, also von der wirklichen
Gr\"o\ss{}e der erzeugten Profite, damit case II
entsch\"adigt werden kann, die Profite
\emph{ausgeglichen} werden k\"onnen.\nbsp{} Wo nichts ist,
ist nichts auszugleichen.\nbsp{} Hier produzieren die
Kapitalien wieder Werte, also Mehrwerte, also Profite nicht
im Verh\"altnis ihrer Gr\"o\ss{}e.\nbsp{} Soll dies
der Fall sein, so m\"ussen von den values verschiedne
\emph{cost-prices} existieren.\par\endgroup{}

\begingroup{}Ricardo gibt eine dritte Illustration, die aber wieder
mit dem ersten Beispiel der ersten Illustration \emph{exakt}
zusammenf\"allt und kein neues Wort enth\"alt.\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Angenommen, ich besch\"aftige
zwanzig Leute f\"ur ein Jahr mit einem Aufwand von 1000
\emph{l}. f\"ur die Produktion einer Ware.\nbsp{}
Am Ende des Jahres besch\"aftige ich wiederum zwanzig
Leute f\"ur ein weiteres Jahr mit einem abermaligen
Aufwand von 1000 \emph{l}., um dieselbe Ware zu vollenden
oder zu verbessern.\nbsp{} Nach Ablauf zweier Jahre bringe
ich die Ware auf den Markt.\nbsp{} Wenn der Profit 10 Prozent
sein soll, so mu\ss{} meine Ware f\"ur
2310 \emph{l}. verkauft werden, \emph{da} ich
1000\emph{l}. Kapital w\"ahrend eines Jahres und 2100
\emph{l}. Kapital w\"ahrend eines weiteren Jahres
aufgewendet habe.\nbsp{} Ein anderer wendet genau dieselbe
Menge Arbeit an, aber er wendet sie insgesamt im ersten Jahr
an.\nbsp{} Er besch\"aftigt vierzig Mann mit einem Aufwand
von 2000 \emph{l}., und am Ende des ersten Jahres verkauft
er mit 10 Prozent \emph{Profit}, d.h. f\"ur 2200
\emph{l}.\nbsp{} Hier haben wir also zwei Waren vor uns,
f\"ur die eine genau gleiche Menge Arbeit verwendet
wurde, wovon eine f\"ur 2310 \emph{l}. und die andere
f\"ur 2200 \emph{l}. verkauft wird.\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Dieser Fall \emph{scheint} sich von
dem zuletzt angef\"uhrten zu unterscheiden,
\emph{tats\"achlich} ist er jedoch derselbe.\grqq{}
(p.34, 35.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Is not only the same \glqq{}in fact\grqq{}, but \glqq{}in
appearance\grqq{} too\hyperlink{mia.mew26.2p186_fn1}{\textsuperscript{99}}, nur da\ss{} in dem einen Fall
die commodity \glqq{}Maschine\grqq{} hei\ss{}t und hier
\glqq{}commodity\grqq{} schlechthin.\nbsp{} Im ersten
Beispiel legte der manufacturer im ersten Jahr 400 und im
zweiten 900 aus, diesmal im ersten 1000 und im zweiten 2100,
der farmer im ersten Jahr 400 und im zweiten 400.\nbsp{}
Diesmal legt der zweite Mann im ersten Jahr 2000 aus und im
zweiten gar nichts.\nbsp{} Das ist der ganze
Unterschied.\nbsp{} Das fabula docet\hyperlink{mia.mew26.2p186_fn2}{\textsuperscript{100}} bezieht sich aber in beiden
F\"allen darauf, da\ss{} der eine im zweiten Jahr das
ganzeProdukt des ersten(Mehrwert eingeschlossen) plus an
additional sum\hyperlink{mia.mew26.2p186_fn3}{\textsuperscript{101}}
auslegt.\par\endgroup{}

\begingroup{}Die clumsiness dieser Beispiele zeigt, da\ss{} Ricardo
mit einer Schwierigkeit ringt, die ihm selbst nicht klar
wird und die er noch weniger \"uberwindet.\nbsp{} Die
clumsiness besteht darin: Das erste Beispiel der ersten
Illustration soll die \emph{durability} of the capital
hineinbringen; es tut nothing of the sort\hyperlink{mia.mew26.2p186_fn4}{\textsuperscript{102}} Ric[ardo] hatte sich das
\emph{unm\"oglich} gemacht, weil er keinen Teil des
capital fixe als d\'echet in die Ware eingehen
l\"a\ss{}t, also grade das Moment ausl\"a\ss{}t,
worin die \emph{eigent\"umliche Zirkulationsweise} des
\emph{capital fixe} erscheint.\nbsp{} Was er demonstriert ist
blo\ss{}, da\ss{} infolge der l\"angren Zeitdauer des
Arbeitsprozesses \emph{gr\"o\ss{}res} Kapital
angewandt wird als da, wo der Arbeitsproze\ss{}
k\"urzer dauert.\nbsp{} Das dritte Beispiel soll etwas
hiervon Unterschiednes illustrieren, illustriert aber
wirklich dasselbe.\nbsp{} Das \emph{zweite Beispiel} der
ersten \(\Vert{}\)536\(\vert{}\) Illustration aber
sollte zeigen, welche Unterschiede infolge verschiedner
Proportionen von capital fixe hineinkommen.\nbsp{}
\emph{Statt} dessen zeigt es nur den Unterschied zweier
Kapitale von \emph{ungleicher} Gr\"o\ss{}e, obgleich
beide denselben Kapitalteil in Arbeitslohn auslegen.\nbsp{}
Und dazu der manufacturer, der ohne Baumwolle und Garn und
der P\"achter, der ohne Samen und Instrument
agiert!\nbsp{} Die v\"ollige Haltlosigkeit, ja
Abgeschmacktheit dieser Illustration geht notwendig aus der
innern Unklarheit hervor.\par\endgroup{}

\subsection{[b)\nbsp{} Ricardos Verwechslung der Kostenpreise mit dem Wert
und die hieraus entspringenden Widerspr\"uche in seiner
Werttheorie.\nbsp{} Sein Unverst\"andnis des Prozesses der
Ausgleichung der Profitrate und der Verwandlung der Werte in
Kostenpreise]}

\begingroup{}Die Nutzanwendung aller dieser illustrations spricht er
endlich aus:\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Die Wertdifferenz entspringt in
beiden F\"allen atis der Akkumulation des \emph{Profits}
zu Kapital und ist daher nur eine \emph{gerechte
Entsch\"adigung}\grqq{} (als ob es sich hier um
justice\hyperlink{mia.mew26.2p187_fn1}{\textsuperscript{103}} handle)
\glqq{}\emph{f\"ur die Zeit, w\"ahrend welcher der Profit
einbehalten wurde}.\grqq{} (p.  35.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Was hei\ss{}t das andres, als in \emph{einer bestimmten
Zirkulationszeit, z.B.  einem Jahr}, mu\ss{} ein
Kapital 10 p.c. abwerfen, welches immer seine spezifische
Zirkulationszeit sei und ganz unabh\"angig von den
\emph{verschiednen Mehrwerten}, die in different trades\hyperlink{mia.mew26.2p187_fn2}{\textsuperscript{104}}, abgesehn von dem
Zirkulationsproze\ss{}, \emph{Kapitalien von gleicher}
Gr\"o\ss{}e produzieren m\"ussen, je nach
Verh\"altnis ihrer organischen Bestandteile.\par\endgroup{}

\begingroup{}Was Ricardo schlie\ss{}en mu\ss{}te, war das:\par\endgroup{}

\begingroup{}[\emph{Erstens:}] Kapitalien von gleicher
Gr\"o\ss{}e produzieren Waren von ungleichen
\emph{Werten} und werfen daher \emph{ungleiche Mehrwerte}
oder \emph{Profite} ab, weil der Wert durch die Arbeitszeit
bestimmt ist und die Masse Arbeitszeit, die ein Kapital
realisiert, nicht von seiner absoluten Gr\"o\ss{}e
abh\"angt, sondern von der Gr\"o\ss{}e des variablen
Kapitals, des in Arbeitslohn ausgelegten Kapitals.\nbsp{}
\emph{Zweitens:} Gesetzt selbst, da\ss{} gleich
gro\ss{}e Kapitalien \emph{gleiche Werte} produzieren
(obgleich die Ungleichheit in der Produktionssph\"are
meist mit der in der Zirkulationssph\"are
zusammenf\"allt), so ist je nach ihrem
\emph{Zirkulationsproze\ss{}} der \emph{Zeitraum}
verschieden, worin sie \emph{gleiche Quanta unbezahlter Arbeit
aneignen} und \emph{in Geld verwandeln
k\"onnen}.\nbsp{} Dies gibt also \emph{eine zweite}
Differenz in den Werten, Mehrwerten und Profiten, die
Kapitalien von \emph{gleicher Gr\"o\ss{}e} in different
trades abwerfen m\"ussen in einem bestimmten
\emph{Zeitraum}.\par\endgroup{}

\begingroup{}Sollen daher die \emph{Profite} gleich sein, als
percentage auf Kapital w\"ahrend eines Jahres z.B., so
da\ss{} also Kapitalien von gleicher Gr\"o\ss{}e in
gleichen Zeitr\"aumen gleiche Profite abwerfen, so
m\"ussen die \emph{Preise} der Waren von ihren
\emph{Werten} verschieden sein.\nbsp{} Diese
\emph{Kostenpreise} aller Waren zusammen, ihre Summe wird
\emph{gleich ihrem Wert sein}.\nbsp{} Ebenso wird der
Gesamtprofit gleich dem Gesamtmehrwert sein, den diese
Kapitalien zusammen w\"ahrend eines Jahres
z.B. abwerfen.\nbsp{} Der \emph{Durchschnittsprofit}, also
auch die
Kostenpreise, ware blo\ss{} imagin\"ar und haltlos,
n\"ahmen wir nicht die Wertbestimmung als
Grundlage.\nbsp{} Die Ausgleichung der Mehrwerte in different
trades \"andert nichts an der absoluten Gr\"o\ss{}e
dieses Gesamtmehrwerts, sondern \"andert nur seine
\emph{Verteilung} in den different trades.\nbsp{} Die
\emph{Bestimmung dieses Mehrwerts} selbst aber geht nur aus
der Bestimmung des Werts durch Arbeitszeit hervor.\nbsp{}
Ohne diese ist der Durchschnittsprofit Durchschnitt \emph{von
nichts}, blo\ss{}e fancy\hyperlink{mia.mew26.2p188_fn1}{\textsuperscript{105}}.\nbsp{} Und er k\"onnte dann
ebensowohl 1000 wie 10 p.c. sein.\par\endgroup{}

\begingroup{}Alle Illustrationen Ric[ardo]s dienen ihm nur dazu, die
\emph{Voraussetzung einer allgemeinen Profitrate}
einzuschmuggeln.\nbsp{} Und dies geschieht im ersten Kapitel
\glqq{}On value\grqq{}, w\"ahrend angeblich erst im
5. Kapitel wages\hyperlink{mia.mew26.2p188_fn2}{\textsuperscript{106}}
und im 6. Profite entwickelt werden.\nbsp{} Wie aus der
blo\ss{}en Bestimmung des \glqq{} \emph{Werts}\grqq{} der
Waren ihr Mehrwert, der Profit und nun gar eine
\emph{allgemeine Profitrate} hervorgehn, bleibt Ricardo in
Dunkel geh\"ullt.\nbsp{} Das einzige, was \emph{er} in
obigen Illustrationen in fact nachweist, ist, da\ss{} die
\emph{Preise} der Waren, soweit sie durch allgemeine
Profitrate bestimmt sind, durchaus verschieden sind von den
\emph{Werten} der Waren.\nbsp{} Und auf diesen Unterschied
k\"ommt er, indem er die \emph{Profitrate} unterstellt
als law\hyperlink{mia.mew26.2p188_fn3}{\textsuperscript{107}}.\nbsp{}
Man sieht, wenn man ihm zu gro\ss{}e Abstraktion vorwirft,
w\"are der umgekehrte Vorwurf der berechtigte; Mangel an
Abstraktionskraft, Unf\"ahigkeit, bei den Werten der
Waren die Profite zu vergessen, ein aus der Konkurrenz ihm
gegen\"ubertretendes fact.\par\endgroup{}

\begingroup{}Weil Ric[ardo] zugibt, statt die Differenz der
Kostenpreise von den Werten aus der Werthestimmung selbst zu
entwickeln, da\ss{} von der Arbeitszeit unabh\"angige
Einfl\"usse die \glqq{}Werte\grqq{} selbst bestimmen -- hier w\"are es f\"ur ihn am Ort gewesen, den
Begriff der \glqq{}absolute\grqq{} or \glqq{}real
value\grqq{} or \glqq{}value\grqq{}\hyperlink{mia.mew26.2p188_fn4}{\textsuperscript{108}} schlechthin festzuhalten -- und ihr Gesetz stellenweis aufheben, fu\ss{}ten hierauf
seine Gegner wie Malthus, um seine ganze \(\Vert{}\)537\(\vert{}\) Theorie der Werte anzugreifen,
indem Malthus mit Recht bemerkt, da\ss{} die Differenzen
zwischen den organischen Bestandteilen des Kapitals und die
Umschlagszeiten der Kapitalien in verschiednen trades sich
gleichm\"a\ss{}ig mit dem Fortschritt der Produktion
entwickeln, so da\ss{} man zum A. Smithschen Standpunkt
k\"ame, da\ss{} die Bestimmung des Werts durch die
Arbeitszeit nicht mehr passe f\"ur
\glqq{}zivilisierte\grqq{} Zeiten.\nbsp{} (Sieh auch
Torrens.)\nbsp{} Anderseits haben [sich] seine Sch\"uler,
um diese Ph\"anomene dem Grundprinzip ad\"aquat zu
machen (sieh [James] Mill und den elenden Peter McCulloch)\hyperlink{mia.mew26.2p188_an45}{\textsuperscript{109}}
zu den elendsten scholastischen Erfindungen
gefl\"uchtet.\par\endgroup{}

\begingroup{}Ohne bei diesem \emph{aus seinen eignen Illustrationen
folgenden Resultat zu verweilen} -- da\ss{},
\emph{ganz abgesehn} vom Steigen oder Fallen des
Arbeitslohns, bei Voraussetzung konstanten Arbeitslohns, die
Kostenpreise der Waren von ihren Werten verschieden sein
m\"ussen, wenn Kostenpreise bestimmt sind durch dasselbe
percentage of profit --, kommt Ric[ardo] in dieser
Sektion auf die Influenz, die Steigen oder Fallen des
Arbeitslohns aus\"ubt auf die \emph{Kosten preise}, zu
denen bereits die Werte ausgeglichen sind.\par\endgroup{}

\begingroup{}Der Witz an und f\"ur sich ist au\ss{}erordentlich
einfach.\par\endgroup{}

\begingroup{}Der farmer legt 5000 \emph{l}. zu 10 p.c. aus; seine Ware
= 5500 \emph{l}.\nbsp{} F\"allt der Profit um 1 p.c., von
10 auf 9, weil der Arbeitslohn gestiegen, das Steigen des
Arbeitslohnes diese Reduktion bewirkt hat, so verkauft er
nach wie vor (da unterstellt ist, da\ss{} er sein ganzes
Kapital in Arbeitslohn ausgelegt) zu 5500.\nbsp{} Aber von
diesen 5500 geh\"orten ihm nicht mehr 500, sondern nur
454 14/109.\nbsp{} Das Kapital des
manufacturer besteht aus 5500\emph{l}.  f\"ur Maschinerie
und 5000 \emph{l}. f\"ur labour.\nbsp{} Die letztren 5000
stellen sich nach wie vor in 5500 dar, nur da\ss{} er
jetzt nicht 5000 auslegt, sondern 5045
95/109 und hierauf nur Profit macht
von 454 14/109 wie der farmer.\nbsp{}
Dagegen auf das capital fixe von 5500 kann er nicht mehr 10
p.c. oder 550 rechnen, sondern nur 9 p.c. oder 495.\nbsp{} Er
wird also seine Ware verkaufen statt zu 6050 zu 5995
\emph{l}., und so ist infolge des Steigens des Arbeitslohns
der Geldpreis der Ware des farmers derselbe geblieben, der
des manufacturer aber gefallen, so der Wert der Ware des
farmers compared\hyperlink{mia.mew26.2p189_fn1}{\textsuperscript{110}}
mit dem des manufacturer gestiegen.\nbsp{} Der ganze Witz
kommt darauf hinaus, da\ss{}, wenn der manufacturer seine
Ware zum selben Wert verkaufte wie fr\"uher, er einen
h\"ohern als den Durchschnittsprofit machen w\"urde,
weil nur der in Arbeitslohn ausgelegte Teil des Kapitals
direkt von dem Steigen des Arbeitslohns ber\"uhrt
wird.\nbsp{} Es sind bei dieser Illustration bereits durch 10
p.c. Durchschnittsprofit regulierte und von den \emph{Werten
der Waren unterschiedne} Kostenpreise
\emph{unterstellt}.\nbsp{} Die Frage ist, wie auf diese
Steigen oder Fallen des Profits wirkt, je nach dem
verschiednen Verh\"altnis, was fixes und zirkulierendes
Kapital in ihm bildet.\nbsp{} Mit der wesentlichen Frage, der
\emph{Verwandlung der Werte in Kosten preise}, hat diese
Illustration (bei Ric[ardo] p. 31, 32) nichts zu
schaffen.\nbsp{} Sie ist nett, weil Ric[ardo] \"uberhaupt
hier zeigt, da\ss{} Erh\"ohung des Lohns, die bei
gleicher Komposition der Kapitalien nur Erniedrigung des
Profits ohne Affektion der Warenwerte -- gegen die
vulg\"are Ansicht -- hervorbringen w\"urde, bei
ungleicher Komposition derselben nur \emph{Fall} im Preis
einiger Waren, statt, wie die Vulg\"aransicht glaubt,
Steigen im \emph{Preis aller Waren}
hervorbringt.\nbsp{} Hier Fall der Warenpreise infolge
eines Falls in der Profitrate oder, was dasselbe, Steigen
des Arbeitslohns.\nbsp{} Ein gro\ss{}er Teil des
\emph{Kostenpreises} der Ware im Fall des manufacturer
bestimmt durch den Durchschnittsprofit, den er auf das
capital fixe rechnet.\nbsp{} F\"allt oder steigt also
diese Profitrate infolge des Steigens oder Fallens des
Arbeitslohns, so wird der \emph{Preis dieser} Waren
entsprechend fallen (as to that part of the price resulting
from the profit calculated upon the fixed capital\hyperlink{mia.mew26.2p190_fn1}{\textsuperscript{111}}) oder
steigen.\nbsp{} Dasselbe gilt f\"ur \glqq{}circulating
capitals \emph{returnable at distant} periods and vice
versa\grqq{}\hyperlink{mia.mew26.2p190_fn2}{\textsuperscript{112}}
(\emph{McCulloch} [p. 300]).\nbsp{} W\"urden die
Kapitalisten, die weniger variables Kapital anwenden,
fortfahren, ihr fixes Kapital zu derselben Profitrate dem
Preis der Ware anzukreiden, so w\"urde ihre Profitrate
steigen und in dem Verh\"altnis steigen, worin sie mehr
capital fixe anwenden, gegen die, deren Kapital in
gr\"o\ss{}ren Portionen von variablem Kapital
besteht.\nbsp{} Dies w\"urde die Konkurrenz
ausgleichen.\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Ricardo\grqq{}, sagt Peter Mac,
\glqq{}war der erste, der untersuchte, die Effekte der
fluctuations im Arbeitslohn auf den Wert der Waren, wenn die
in ihrer Produktion engagierten Kapitalien nicht von
derselben Dauer sind.\grqq{} (p.298, 299.)\nbsp{}
\glqq{}Ricardo hat nicht nur gezeigt, da\ss{} es
unm\"oglich ist, f\"ur ein Steigen der L\"ohne den
Preis \emph{aller} Waren zu heben, sondern da\ss{} in
vielen F\"allen ein \emph{Steigen der L\"ohne}
notwendig f\"uhrt zu einem \emph{Fallen der Preise} und
ein \emph{Fallen der L\"ohne} zu einem \emph{Steigen der
Preise}.\grqq{} (p.299, McCulloch, \glqq{}The Principles
of Political Economy\grqq{}, Edinburgh 1825.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Ricardo beweist seine Geschichte dadurch, da\ss{} er
erstens durch eine \emph{allgemeine Profitrate regulierte
Kostenpreise} unterstellt.\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}Zweitens: \glqq{}\emph{Der Wert der Arbeit kann nicht ohne
ein Sinken des Profits steigen}.\grqq{} (p.31.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Also schon in ch. I. \glqq{}\emph{On Value}\grqq{} die
Gesetze unterstellt, die in ch.V und VI \glqq{}On
Wages\grqq{} und \glqq{}Profits\grqq{} aus dem
ch. \glqq{}\emph{On Value}\grqq{} deduziert werden
sollen. Nebenbei bemerkt \(\Vert{}\)538\(\vert{}\)
schlie\ss{}t Ric[ardo] ganz falsch, da\ss{}, weil
\glqq{}there can be no rise in the value of labour without a
fall of profits\grqq{}, there can be no rise of profits
without a fall in the value of labour\hyperlink{mia.mew26.2p190_fn3}{\textsuperscript{113}}. Das erste Gesetz bezieht sich auf
den Mehrwert. Aber da Profit gleich Proportion von Mehrwert
zum avancserten Gesamtkapital, kann bei gleicher value of
labour der Profit risen, wenn der Wert des konstanten
Kapitals f\"allt. Ric[ardo] verwechselt \"uberhaupt
Mehrwert und Profit. Daher falsche Gesetze \"uber den
Profit und die Profitrate.\par\endgroup{}

\begingroup{}Das allgemeine fabula docet der letzten Illustration:\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Das Ausma\ss{} der durch ein
Steigen oder Fallen der Arbeit\grqq{} (oder, was dasselbe,
Steigen oder Fallen in der Profitrate) \glqq{}verursachten
\"Anderung im relativen Wert der Waren h\"angt somit
vom Anteil des fixen Kapitals am gesamten angewandten
Kapital ab.\nbsp{} Alle Waren, die mit sehr wertvollen
Maschinen oder in sehr wertvollen Geb\"auden produziert
werden oder die eine betr\"achtliche Zeit erfordern,
bevor sie auf den Markt gebracht werden k\"onnen, werden
in ihrem relativen Werte sinken, w\"ahrend alle jene, die
haupts\"achlich mittels Arbeit produziert oder rasch auf
den Markt gebracht werden, an relativem Wert gewinnen
werden.\grqq{} (p.32.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Ric[ardo] kommt wieder zu dem, was ihn in der
Untersuchung eigentlich allein besch\"aftigt.\nbsp{} Diese
variations in den cost-prices of commodities\hyperlink{mia.mew26.2p191_fn1}{\textsuperscript{114}} resulting from a
rise or fall in wages\hyperlink{mia.mew26.2p191_fn2}{\textsuperscript{115}} sind unbedeutend, verglichen mit
denen, die in denselben cost-prices aus den variations in
the values of commodities \(\{\)Ric[ardo] is far from expressing
this truth in these adequate terms\(\}\), der quantity of labour
employed in their production\hyperlink{mia.mew26.2p191_fn3}{\textsuperscript{116}} resultieren.\nbsp{} Also kann man
davon \glqq{}abstrahieren\grqq{} im gro\ss{}en und ganzen,
und das Gesetz der values bleibt danach auch praktisch
richtig.\nbsp{} (Er h\"atte hinzuf\"ugen m\"ussen,
da\ss{} die cost-prices selbst ohne die values, as
determined by the time of labour\hyperlink{mia.mew26.2p191_fn4}{\textsuperscript{117}} unerkl\"arlich bleiben.)\nbsp{}
Dies ist der echte Gang seiner Untersuchung.\nbsp{} In der
Tat ist es klar, da\ss{} trotz der Verwandlung der Werte
der Waren in \emph{Kostpreise}, letztre vorausgesetzt, ein
\emph{change\hyperlink{mia.mew26.2p191_fn5}{\textsuperscript{118}}} in denselben fund diese
Kostpreise sind zu unterscheiden von den
\emph{Marktpreisen;} sie sind die Durchschnittsmarktpreise
der Waren in den different trades.\nbsp{} \emph{Marktpreis}
selbst schlie\ss{}t schon soweit einen Durchschnitt ein,
als \emph{Waren derselben Sph\"are} durch die Preise der
Waren bestimmt sind, \emph{die unter den mittleren, average\hyperlink{mia.mew26.2p191_fn6}{\textsuperscript{119}}
Produktionsbedingungen} dieser Sph\"are produziert
sind.\nbsp{} Keineswegs unter den \emph{schlechtesten
Bedingungen}, wie Ric[ardo] annimmt bei der Rente, denn
die Durchschnittsnachfrage h\"angt an einem bestimmten
Preis, selbst beim Korn.\nbsp{} Ein gewisses Quantum Zufuhr
wird also nicht \emph{\"uber} diesem Preise
verkauft.\nbsp{} Sonst fiele die Nachfrage.\nbsp{} Die unter
(below) den mittlern, nicht \emph{in} den mittlern
Bedingungen Produzierenden m\"ussen daher ihre Ware oft
nicht nur unter ihrem Wert, sondern unter ihrem
\emph{Kostenpreis} verkaufen\(\}\), soweit er nicht aus einem
permanenten Fall oder Steigen -- a permanent alteration
in the rate of profit\hyperlink{mia.mew26.2p191_fn7}{\textsuperscript{120}}, der nur im Laufe vieler Jahre
sich festsetzen kann -- hervorgeht, einzig und
allein einem \emph{change} in ihren \emph{values}, der zu
ihrer Produktion n\"otigen Arbeitszeit geschuldet sein
kann.\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Der Leser sollte sich jedoch
bewu\ss{}t sein, da\ss{} diese Ursache der
Ver\"anderungen der Waren\grqq{} (soll hei\ss{}en
cost-prices oder, wie er \emph{meint}, relative values of
commodities\hyperlink{mia.mew26.2p192_fn1}{\textsuperscript{121}})
\glqq{}verh\"altnism\"a\ss{}ig geringf\"ugig in
ihren Wirkungen ist\dots{} Anders verh\"alt es sich mit
der zweiten gro\ss{}en Ursache der Ver\"anderung des
Wertes der Waren, n\"amlich der Vermehrung oder
Verminderung der zu ihrer Produktion erforderlichen Menge
Arbeit\dots{} Eine Ver\"anderung der st\"andigen
Profitrate in gr\"o\ss{}erem Ausma\ss{}e ist die
Auswirkung von Ursachen, die sich nur im Laufe mehrerer
Jahre durchsetzen, wohingegen \"Anderungen in den zur
Produktion von Waren notwendigen Arbeitsquanta sich
t\"aglich ereignen.\nbsp{} Jede Verbesserung der
Maschinen, Werkzeuge und Baulichkeiten, sowie bei der
Gewinnung von Rohstoffen spart Arbeit und erm\"oglicht
uns die Produktion jener Ware, bei der die Verbesserung
angewandt wird, mit mehr Leichtigkeit, was im Ergebnis ihren
\emph{Wert} \"andert.\nbsp{} Bei der Einsch\"atzung der
Ursachen der \"Anderung des Wertes von Waren w\"are es
falsch, die Wirkung, die durch ein Steigen oder Sinken von
Arbeit verursacht wird, g\"anzlich zu
vernachl\"assigen, aber es w\"are ebenfalls unrichtig,
ihr allzu gro\ss{}e Bedeutung beizumessen.\grqq{} (p.32,
33.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Er wird daher ganz davon absehn.\par\endgroup{}

\begingroup{}so au\ss{}erordentlich konfus ist diese ganze sectio IV
of ch. I \glqq{}\emph{On Value}\grqq{}, da\ss{}, obgleich
Ricardo beim Eingang ank\"undigt, er wolle den
Einflu\ss{} \emph{der variations betrachten, die Steigen oder
Fallen des Arbeitslohns} infolge der differenten
Zusammensetzung des Kapitals hervorbringe auf values, er in
der Tat dies nur zwischendurch illustriert, er dagegen in
fact den Hauptteil der Sektion IV mit Illustrationen
f\"ullt, die nachweisen, da\ss{} \emph{ganz
unabh\"angig} vom \emph{Steigen oder Fallen} des
Arbeitslohns -- bei von ihm selbst \emph{konstant}
vorausgesetztem Arbeitslohn -- die \emph{Annahme}
\(\Vert{}\)539\(\vert{}\) einer \emph{allgemeinen Profitrate} von den
va1ues der Waren verschiedne cost-prices hervorbringen
mu\ss{} und zwar wieder unabh\"angig selbst von
difference of fixed und circulating capital.\nbsp{} Dies
vergi\ss{}t er wieder am Schlu\ss{} der Sektion.\par\endgroup{}

\begingroup{}Er k\"undigt die Untersuchung in sect. IV an mit den
Worten:\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Dieser Unterschied in der
\emph{Lebensdauer} des fixen Kapitals und die
\emph{Vielf\"altigkeit der
Gr\"o\ss{}enverh\"altnisse}, in welchen die
beiden Formen des Kapitals kombiniert werden k\"onnen,
erzeugen neben der zur Produktion von Waren notwendigen
gr\"o\ss{}eren oder geringeren Menge Arbeit eine
\emph{weitere Ursache} f\"ur die Ver\"anderungen in
deren relativem Wert, n\"amlieh das Steigen oder Fallen
des Wertes Arbeit.\grqq{} (p.25, 26.)\par\endgroup{}

\begingroup{}In fact zeigt er d'abord durch seine illustrations,
da\ss{} die \emph{allgemeine Profitrate} erst der
different combination der sorts of capital (n\"amlich
variablen und konstanten etc.) diesen Einflu\ss{} gibt,
die prices der
commodities von ihren values zu differenzieren, da\ss{} sie
also, nicht the value of labour\hyperlink{mia.mew26.2p193_fn1}{\textsuperscript{122}}, die konstant vorausgesetzt ist,
the \emph{cause} of those variations\hyperlink{mia.mew26.2p193_fn2}{\textsuperscript{123}} ist.\nbsp{} Dann -- in zweiter
Instanz erst -- unterstellt er von den values infolge
der allgemeinen Profitrate bereits differenzierte
cost-prices und untersucht, wie variations in the value of
labour auf diese wirken.\nbsp{} Nr. 1, die Hauptsache,
untersucht er nicht, vergi\ss{}t er ganz und
schlie\ss{}t die section, wie er sie er\"offnet
hat:\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Es ist in jedem Abschnitt gezeigt
worden, da\ss{} ohne eine \"Anderung des
Arbeitsquantums die \emph{Erh\"ohung des Wertes} der
Arbeit nur einen Fall im Tauschwerte jener Waren verursacht,
zu deren Produktion fixes \emph{Kapital} verwendet
wird.\nbsp{} Je gr\"o\ss{}er die Menge des fixen
Kapitals ist, desto gr\"o\ss{}er wird der Fall
sein.\grqq{} (p.35.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Und in der folgenden sect. V (ch. I) geht er denn auch in
dieser line\hyperlink{mia.mew26.2p193_fn3}{\textsuperscript{124}} fort,
d. h. untersucht nur, wie die \emph{cost-prices} der Waren
durch \emph{a variation in the value of labour, or wages}
variiert werden k\"onnen, wenn nicht die Proportion of
fixed und circulating capitals verschieden ist f\"ur two
equal capitals in two different occupations\hyperlink{mia.mew26.2p193_fn4}{\textsuperscript{125}}, sondern wenn there is
\glqq{}\emph{unequal durability} of fixed capital\grqq{}
oder aber \glqq{}\emph{unequal rapidity in the return of
the} capitals to their \emph{owners\grqq{}\hyperlink{mia.mew26.2p193_fn5}{\textsuperscript{126}}}.\nbsp{} Die richtige
Ahnung, die noch in sectio IV liegt, \"uber den
\emph{Unterschied zwischen cost-prices und values} infolge
der allgemeinen Profitrate klingt hier nicht mehr
durch.\nbsp{} Es wird \emph{nur eine sekund\"are Frage
\"uber die Variation in den cost-prices selbst
behandelt}.\nbsp{} Diese sectio hat daher in der Tat kaum
ein theoretisches Interesse au\ss{}er durch die
gelegentlich beigebrachten, aus dem
Zirkulationsproze\ss{} entspringenden
Formverschiedenheiten der Kapitalien.\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}In dem Ma\ss{}e, in dem fixes
Kapital eine geringere Lebensdauer besitzt, wird es dem
Charakter des zirkulierenden Kapitals \"ahnlicher.\nbsp{}
Es wird \emph{in k\"urzerer Zeit} verbraucht und
\emph{wertm\"a\ss{}ig reproduziert} werden, um das
Kapital des Fabrikanten zu erhalten.\grqq{} (p.36.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Also auch die less durability\hyperlink{mia.mew26.2p193_fn6}{\textsuperscript{127}} und der Unterschied zwischen fixed
und circulating capital \"uberhaupt auf den Unterschied
in der \emph{Reproduktionszeit}
zur\"uckgef\"uhrt.\nbsp{} Dies ist allerdings
entscheidend wichtige Bestimmung.\nbsp{} Keineswegs die
einzige.\nbsp{} Das capital fixe geht ganz in den
Arbeitsproze\ss{} ein und nur sukzessiv und
st\"uckweise in den Verwertungsproze\ss{}.\nbsp{} Dies
ein andrer Hauptunterschied in ihrer Zirkulationsform.\nbsp{}
Ferner: Das capital
fixe geht -- \emph{mu\ss{} es} -- nur seinem
\emph{Tauschwert} nach in den Zirkulationsproze\ss{} ein,
w\"ahrend sein \emph{Gebrauchswert} im
Arbeitsproze\ss{} aufgeht und ihn nie
verl\"a\ss{}t.\nbsp{} Dies ein andrer wichtiger
Unterschied in der \emph{Zirkulationsform}.\nbsp{} Beide
Unterschiede in der Zirkulationsform betreffen auch die
Zirkulationszeit; sind aber nicht mit den degrees\hyperlink{mia.mew26.2p194_fn1}{\textsuperscript{128}} und differences
derselben identisch.\par\endgroup{}

\begingroup{}Weniger durables\hyperlink{mia.mew26.2p194_fn2}{\textsuperscript{129}} Kapital erheischt mehr
\emph{best\"andige Arbeit},\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}um seinen urspr\"unglichen Stand
der Leistungsf\"ahigkeit zu erhalten; aber die so
verausgabte Arbeit kann betrachtet werden als ob sie in
Wirklichkeit f\"ur die produzierte Ware verwendet worden
ist, die dann einen dieser Arbeit entsprechenden Wert
enthalten mu\ss{}.\grqq{} (p.36, 37.)\nbsp{} \glqq{} Ist
aber der Verschlei\ss{} der Maschine gro\ss{} und
entspricht die f\"ur ihre Instandhaltung notwendige
Arbeitsmenge derjenigen von f\"unfzig Mann im Jahr, dann
mu\ss{} ich einen zus\"atzlichen Preis f\"ur meine
Waren fordern, der gleich dem von irgendeinem anderen
Fabrikanten erzielten ist, der f\"unfzig Mann f\"ur
die Produktion anderer Waren besch\"aftigt, ohne
\"uberhaupt irgendwelche Maschinerie zu verwenden.\nbsp{}
Jedoch wird ein Steigen des Arbeitslohnes nicht in gleicher
Weise solche Waren, die mit schnell verschlei\ss{}ender
Maschinerie produziert werden und andere, die mit langsam
verschlei\ss{}ender Maschinerie hergestellt werden,
ber\"uhren.\nbsp{} Bei der Produktion der einen Ware
\emph{wird fortlaufend eine gro\ss{}e Quantit\"at Arbeit
auf sie \"ubertragen}\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\(\{\)aber er sieht nicht mit
seiner general rate of profits im Kopf, da\ss{} damit auch
relativ a great deal of surplus labour would be continually
transferred to the commodity\hyperlink{mia.mew26.2p194_fn3}{\textsuperscript{130}}\(\}\),\par\endgroup{}

\begingroup\noindent\footnotesize{}\glqq{}w\"ahrend bei der
anderen sehr wenig \"ubertragen wird\grqq{}.\par\endgroup{}

\begingroup{}\(\{\)Hence very little surplus labour, hence much less
value, if the commodities exchanged according to their
values.\hyperlink{mia.mew26.2p194_fn4}{\textsuperscript{131}}\(\}\)\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Daher vermindert jede Erh\"ohung
der L\"ohne oder, was dasselbe ist, \(\Vert{}\)540\(\vert{}\) jeder Fall des Profits den
relativen Wert jener Waren, die mit einem Kapital von langer
Lebensdauer produziert werden und erh\"oht entsprechend
den relativen Wert der anderen, die mit rasch
verschlei\ss{}endem Kapital produziert werden.\nbsp{} Ein
Sinken der L\"ohne h\"atte die genau entgegengesetzte
Wirkung.\grqq{} (p. 37, 38.)\par\endgroup{}

\begingroup{}In anderen Worten: Der manufacturer, der fixed capital of
less durability\hyperlink{mia.mew26.2p194_fn5}{\textsuperscript{132}}
anwendet, wendet verh\"altnism\"a\ss{}ig weniger
fixes und mehr in Arbeitslohn ausgelegtes Kapital an als
der, der capital of greater durability employs\hyperlink{mia.mew26.2p194_fn6}{\textsuperscript{133}}.\nbsp{} Der Fall
f\"allt also mit dem vorigen zusammen, wie variation of
wages wirkt auf Kapitalien, von denen das eine mehr fixes
Kapital relativ, proportionell anwendet als das andre.\nbsp{}
There is nothing new.\hyperlink{mia.mew26.2p194_fn7}{\textsuperscript{134}}\par\endgroup{}

\begingroup{}Was Ric[ardo] sonst p. 38-40 \"uber \emph{machinery}
sagt, aufzuheben, bis wir an ch. XXXI \glqq{}\emph{On
Machinery}\grqq{} kommen\hyperlink{mia.mew26.2p195_fn1}{\textsuperscript{135}}.\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}Es ist merkw\"urdig, wie Ric[ardo] am Schlu\ss{}
fast mit dem \emph{Wort} an das Richtige anstreift, um es
fahrenzulassen und nach dem gleich anzuf\"uhrenden
Anstreifen wieder zu der ihn beherrschenden Idee von der
Wirkung einer alteration in the value of labour auf
cost-prices zur\"uckk\"ommt und mit dieser
\emph{Nebenbetrachtung definitiv die Untersuchung
schlie\ss{}t}.\par\endgroup{}

\begingroup{}Die anstreifende Stelle ist diese:\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Man sieht daher, da\ss{} in den
fr\"uhen Entwicklungsstufen der Gesellschaft, bevor viel
Maschinerie oder langlebiges Kapital benutzt wurde, die
durch \emph{gleiche Kapitale} produzierten Waren
ungef\"ahr den \emph{gleichen Wert} besitzen, und
da\ss{} sie untereinander nur steigen oder fallen auf
Grund von mehr oder weniger Arbeit, die zu ihrer Produktion
erforderlich ist,\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\(\{\)dieser Nachsatz schlecht; er bezieht sich auch nicht auf
die value, sondern auf die commodities\hyperlink{mia.mew26.2p195_fn2}{\textsuperscript{136}}, wobei er
keinen Sinn hat, au\ss{}er es handelt sich von ihren
prices; denn da\ss{} die \emph{va1ues} fall im
Verh\"altnis zur Arbeitszeit, hei\ss{}t, da\ss{}
values fall or rise as they fall or rise\hyperlink{mia.mew26.2p195_fn3}{\textsuperscript{137}}\(\}\);\par\endgroup{}

\begingroup\noindent\footnotesize{}\glqq{}aber nach der Einf\"uhrung dieser
kostspieligen und langlebigen Werkzeuge \emph{sind die unter
Verwendung gleicher Kapitale produzierten Waren von sehr
ungleichem Werte}.\nbsp{} Obwohl sie immer noch im
Verh\"altnis zueinander in dem Ma\ss{}e, in dem mehr
oder weniger Arbeit f\"us ihre Produktion notwendig wisd,
einem Steigen oder Sinken unterworfen sind, unterliegen sie
auch einer anderen, wenn auch geringeren Ver\"anderung
durch das Steigen oder Fallen von L\"ohnen und
Profiten.\nbsp{} Da die f\"ur 5000 \emph{l}.  verkauften
Waren das Produkt eines Kapitals sein k\"onnen, das in
seiner H\"ohe gleich einem anderen ist, mit dem Waren
produziert wurden, die f\"ur 10000 \emph{l}.  verkauft
werden, werden \emph{die bei ihrer Erzeugung gemachten Profite
dieselben sein}.\nbsp{} Diese Profite w\"aren aber
ungleich, wenn die Preise der Waren sich nicht mit einem
Steigen oder Fallen der \emph{Profitrate}
\"andernw\"urden.\grqq{} (p.40, 41.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Hier sagt Ric[ardo] in der Tat:\par\endgroup{}

\begingroup{}\emph{Gleich gro\ss{}e Kapitalien} produzieren Waren
von \emph{gleichen Werten}, wenn das Verh\"altnis ihrer
organischen Bestandteile dasselbe ist, wenn sie gleich
gro\ss{}e Portionen in Arbeitslohn und Arbeitsbedingungen
verausgaben.\nbsp{} In ihren Waren verk\"orpern sich dann
dieselben Quanta Arbeit, also gleiche Werte \(\{\)abgesehn von
der Differenz, die durch den Zirkulationsproze\ss{}
hereink\"ame\(\}\).\nbsp{} Dagegen produzieren \emph{gleich
gro\ss{}e} Kapitalien Waren of \emph{very unequal value\hyperlink{mia.mew26.2p195_fn4}{\textsuperscript{138}}} , wenn
ihre organische Zusammensetzung verschieden,
namentlich wenn der als fixes Kapital existierende Teil
sehr verschieden sich verh\"alt zu dem in Arbeitslohn
ausgelegten Teil.\nbsp{} Erstens geht nur ein Teil des fixen
Kapitals als Wertbestandteil in die Ware ein, wodurch also
schon die \emph{Wertgr\"o\ss{}en} sehr verschieden
werden, je nachdem viel oder wenig fixes Kapital bei der
Produktion der Ware angewandt ist.\nbsp{} Zweitens ist der in
Arbeitslohn ausgelegte Teil -- per 100 auf gleich
gro\ss{}e Masse Kapital gerechnet -- viel kleiner,
also auch die Gesamtarbeit, die in der Ware verk\"orpert
ist, also auch die Surplusarbeit bei gegehnem Arbeitstag von
gleicher L\"ange, die den Mehrwert konstituiert.\nbsp{}
Sollen daher diese gleich gro\ss{}en Kapitalien, deren
Waren \emph{ungleiche Werte} haben, in welchen ungleichen
Werten \emph{ungleiche Mehrwerte} und daher \emph{ungleiche
Profite stecken}, gleiche Profite wegen ihrer gleichen
Gr\"o\ss{}e abwerfen, so m\"ussen die \emph{prices of
the goods} (as determined by the general rate of profit
on a given outlay)\hyperlink{mia.mew26.2p196_fn1}{\textsuperscript{139}} sehr verschieden sein von den
\emph{va1ues of the goods\hyperlink{mia.mew26.2p196_fn2}{\textsuperscript{140}}}.\nbsp{} Es folgt daher
nicht, da\ss{} die values ihre Natur ge\"andert,
sondern da\ss{} die \emph{prices} von den \emph{values}
verschieden sind.\nbsp{} Es ist um so auffallender, da\ss{}
Ric[ardo] nicht zu diesem Schlu\ss{} kam, weil er doch
sieht, da\ss{} selbst die cost-prices, die durch general
rate of profits bestimmt sind, [sich \"andern] -- vorausgesetzt, eine Andrung in rate of profit (oder rate of
wages) diese Kostpreise \"andern mu\ss{}, damit die
rate of profit \(\Vert{}\)541\(\vert{}\) in den
verschiednen trades dieselbe bleibe.\nbsp{} Wieviel mehr
m\"u\ss{}te also das establishment of a general rate of
profit die unequal va1ues\hyperlink{mia.mew26.2p196_fn3}{\textsuperscript{141}} \"andern, da ja diese
\emph{general rate of profit} \"uberhaupt nichts ist als
Ausgleichung der different rates of surplus value in den
verschiednen Waren, die von equal capitals produziert
sind.\par\endgroup{}

\begingroup{}Nachdem Ric[ardo] so den Unterschied zwischen cost und
value, cost-prices und values der Waren, wenn nicht
entwickelt und begriffen, jedenfalls selbst faktisch
konstatiert hat, endet er mit dem Satz:\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Malthus scheint zu glauben,
da\ss{} es ein Teil meiner Ansicht sei, da\ss{}
\emph{Kosten} und \emph{Wert} einer Sache das gleiche
seien.\nbsp{} \emph{Das ist so}, wenn er unter Kosten
\glq{}\emph{Produktionskosten}\grq{},
\emph{einschlie\ss{}lich Profit}, versteht.\grqq{} (p.46,
Note.)\nbsp{} (Also Auslagen plus durch die general rate of
profit bestimmten Profit.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Mit dieser falschen und von ihm selbst widerlegten
Verwechslung von cost-prices und values geht er dann an die
Betrachtung der Rente.\par\endgroup{}

\begingroup{}Was Ricardo in sect. VI, ch. I sagt mit Bezug auf den
Einflu\ss{} der variations in the value of labour upon the
cost-price of gold\hyperlink{mia.mew26.2p196_fn4}{\textsuperscript{142}}:\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Kann man Gold nicht als eine Ware
betrachten, die mit solchen Anteilen der beiden Arten von
Kapital produziert wird, die der durchschnittlichen Menge,
wie sie bei der Produktion der meisten Waren angewandt wird,
am n\"achsten kommen?\nbsp{} K\"onnen diese Anteile
nicht ann\"ahernd gleich weit von den beiden
Extremen, -- dem einen, bei dem wenig fixes Kapital
benutzt wird und dem anderen, bei dem wenig Arbeit
besch\"aftigt wird, -- entfernt sein, so da\ss{} sie
ein gerechtes Mittel zwischen ihnen darstellen?\grqq{}
(l.c. p.44),\par\endgroup{}

\begingroup{}gilt vielmehr mit Bezug auf die Waren, in deren
Zusammensetzung die verschiednen organischen Bestandteile im
average\hyperlink{mia.mew26.2p197_fn1}{\textsuperscript{143}}
Verh\"altnis eingehn, ditto ihre Zirkulations- und
Reproduktionszeit die average ist.\nbsp{} F\"ur diese
f\"allt cost-price und value zusammen, weil bei ihnen der
Durchschnittsprofit mit ihrem wirklichen Mehrwert
zusammenf\"allt, aber auch nur bei diesen.\par\endgroup{}

\begingroup{}So mangelhaft sect. IV und V von ch. I erscheinen in der
Betrachtung \"uber die influence der variations in the
value of labour on the \glqq{}relative values\grqq{}\hyperlink{mia.mew26.2p197_fn2}{\textsuperscript{144}} als Nebensache
(theoretisch) gegen die Verwandlung der values in
cost-prices\hyperlink{mia.mew26.2p197_fn3}{\textsuperscript{145}}
durch die average rate of profits\hyperlink{mia.mew26.2p197_fn4}{\textsuperscript{146}}, so bedeutende Konsequenz zieht
Ric[ardo] daraus und wirft einen der hauptfortgeschleppten
Irrt\"umer seit A. Smith \"uber den Haufen, da\ss{}
Erh\"ohung des Arbeitslohns, statt den Profit fallen zu
machen, raises the prices of commodities\hyperlink{mia.mew26.2p197_fn5}{\textsuperscript{147}}.\nbsp{} Zwar liegt dies schon in
dem blo\ss{}en Begriff der \emph{values} und wird in
keiner Weise modifiziert durch ihre Verwandlung in
cost-prices, da diese \"uberhaupt nur die \emph{Verteilung
des vom Gesamtkapital gemachten Mehrwerts} auf die
verschiednen trades oder different capitals in different
spheres of production\hyperlink{mia.mew26.2p197_fn6}{\textsuperscript{148}} betrifft.\nbsp{} Aber es war
wichtig, da\ss{} Ric[ardo] die Sache hervorhob und sogar
das Gegenteil zeigte.\nbsp{} Er sagt daher mit Recht
sect. VI, ch. I:\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Bevor ich diesen Gegenstand
verlasse, mag die Feststellung angebracht sein, da\ss{}
Adam Smith und alle die ihm folgenden Autoren nach meiner
Kenntnis ausnahmslos behaupteten, ein Steigen des Preises
der Arbeit habe eine gleichm\"a\ss{}ige Erh\"ohung
des Preises aller Waren zur Folge.\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup{}\(\{\)Dies entsprechend derzweiten Erkl\"arung der value
von A. Smith, wonach sie gleich der quantity of labour a
commodity can purchase\hyperlink{mia.mew26.2p197_fn7}{\textsuperscript{149}}.\(\}\)\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Ich hoffe, es ist mir gelungen zu
zeigen, da\ss{} es keine Gr\"unde f\"ur eine
derartige Ansicht gibt, und da\ss{} nur jene Waren steigen
werden, f\"ur die weniger fixes Kapital \emph{als f\"ur
das Medium, in welchem der Preis ausgedr\"uckt wird},
angewendet worden ist\grqq{} (hier wird die relative value =
der expression der value in money\hyperlink{mia.mew26.2p197_fn8}{\textsuperscript{150}}) \glqq{}und da\ss{} alle jene,
f\"ur die
mehr verwendet wurde, sicherlich im Preise fallen werden,
sobald die L\"ohne steigen.\nbsp{} Andererseits werden bei
einem Fall der L\"ohne nur jene Waren sinken, auf die ein
geringerer Anteil von fixem Kapital verwendet worden ist als
auf das Medium, in dem der Preis gesch\"atzt wird,
w\"ahrend alle diejenigen, auf die mehr verwendet wurde,
tats\"achlich im Preise steigen werden.\grqq{}
(p.45.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Dies f\"ur die Geldpreise scheint \emph{falsch}.\nbsp{}
Wenn Gold steigt oder f\"allt in value, from whatever
causes\hyperlink{mia.mew26.2p198_fn1}{\textsuperscript{151}}, so
f\"allt es gleichm\"a\ss{}ig in bezug auf alle
Waren, die in ihm gesch\"atzt werden.\nbsp{} Indem es so
ein relativ unver\"andertes Medium trotz seiner
Ver\"anderlichkeit darstellt, ist absolut nicht abzusehn,
wie irgendwelche relative Kombination in ihm zwischen
capital fixe und circulant, verglichen mit den Waren, einen
Unterschied hervorbringen kann.\nbsp{} Aber hier die
\emph{falsche Voraussetzung} Ric[ardos], da\ss{} sich das
Geld, soweit es als Zirkulationsmittel dient, als Ware gegen
Waren austauscht.\nbsp{} Die Waren sind in ihm
gesch\"atzt, bevor es sie zirkuliert.\nbsp{} Gesetzt,
statt Gold sei wheat\hyperlink{mia.mew26.2p198_fn2}{\textsuperscript{152}} das Medium.\nbsp{} W\"urde
z.B. infolge eines Steigens des Arbeitslohns wheat als Ware,
worin mehr als das average variable Kapital statt konstantes
eingeht, relativ steigen in seinem Produktionspreis, so
w\"urden alle Waren in Weizen von h\"ohrem
\glqq{}relativen Wert\grqq{} gesch\"atzt.\nbsp{} Die
Waren, worin mehr fixes Kapital einginge, w\"urden sich
in weniger Weizen ausdr\"ucken als zuvor, nicht weil ihr
spezifischer Preis gegen den Weizen gefallen, sondern weil
er \"uberhaupt gefallen.\nbsp{} Eine Ware, die grade
soviel Arbeit enthielte im Gegensatz zur accumulated labour
als Weizen, w\"urde ihr Steigen dadurch ausdr\"ucken,
da\ss{} sie sich in mehr Weizen ausdr\"uckte \(\Vert{}\)542\(\vert{}\) als eine Ware, deren Preis
gegen den Weizen gefallen.\nbsp{} Machen dieselben Ursachen,
die den Weizenpreis steigen machen, z.B. den Preis von
Kleidern steigen, so w\"urden zwar die Kleider sich nicht
in mehr Weizen ausdr\"ucken als fr\"uher, aber die,
deren Preis gegen den Weizen gefallen, z.B. cottons, in
weniger.\nbsp{} Cottons und Kleider w\"urden den
Unterschied ihrer Preise im Weizen als ihrem Medium
ausdr\"ucken.\par\endgroup{}

\begingroup{}Aber was Ricardo meint, ist etwas andres.\nbsp{} Er meint:
Weizen w\"are infolge des Steigens des Arbeitslohns
gestiegen gegen cottons, aber nicht gegen Kleider.\nbsp{}
Kleider also w\"urden sich gegen Weizen von dem alten
Preis austauschen, cottons gegen Weizen von gestiegenem
Preis.\nbsp{} An und f\"ur sich die Voraussetzung
h\"ochst abgeschmackt, da\ss{} variations im Preis des
Arbeitslohns in England z.B., die Kostenpreise des Goldes in
Kalifornien, wo der Arbeitslohn nicht gestiegen ist,
alterieren w\"urden.\nbsp{} Die Ausgleichung der
\emph{Werte} durch Arbeitszeit und noch viel weniger der
\emph{Kostenpreise} durch
eine allgemeine Profitrate existiert nicht in dieser
unmittelbaren Form zwischen verschiednen L\"andern.\nbsp{}
Aber nimm selbst den Weizen, ein einheimisches
Produkt.\nbsp{} Das qr. Weizen sei von 40 auf 50 sh., d.h. um
25 p.c. gestiegen.\nbsp{} Ist das Kleid ebenfalls um 25
p.c. gestiegen, so gilt es nach wie vor 1 qr. Weizen.\nbsp{}
Ist das cotton um 25 p.c. gefallen, so gilt dieselbe Menge
cotton, die fr\"uher 1 qr. galt, nur noch 6 bushel
Weizen.\nbsp{} Und dieser Ausdruck in Weizen stellt exakt das
Verh\"altnis der Preise von cotton und Kleidern dar, weil
sie sich in \emph{demselben} Ma\ss{} messen, [in] 1
qr. Weizen.\par\endgroup{}

\begingroup{}\"Ubrigens ist die Ansicht weiter abgeschmackt.\nbsp{}
Der \emph{Preis} der Ware, die als Ma\ss{} der Werte und
daher als Geld dient, existiert \"uberhaupt nicht, weil
ich sonst, au\ss{}er der Ware, die als Geld dient, noch
eine zweite Ware haben m\"u\ss{}te, die als Geld
dient -- double measure of values\hyperlink{mia.mew26.2p199_fn1}